Sarstedt

Mutter nach Tod von Neugeborenem in Haft

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Foto: Nachdem sie ihr Neugeborenes direkt nach der Geburt auf einer Toilette getötet haben soll, hat die Polizei nun eine Mutter in Sarstedt festgenommen.

Sarstedt - Die Polizei hat in Sarstedt eine Frau verhaftet, die versucht haben soll, ihr Neugeborenes direkt nach der Geburt auf einer Toilette zu töten. Anschließend soll sie das tote Baby am Straßenrand verscharrt haben. Die Polizei nahm die Mutter nach der Beerdigung des Kindes fest.

Die Polizei hat eine Frau in Sarstedt (Kreis Hildesheim) verhaftet, die versucht haben soll, ihr Baby unmittelbar nach der Geburt in der Toilette zu töten. Das Kind hat nicht überlebt – woran genau es gestorben ist, muss noch geklärt werden. Um die Tat zu vertuschen, soll die 32-Jährige das tote Baby anschließend in der Nähe ihrer Wohnung am Straßenrand verscharrt haben. Doch aufmerksame Nachbarn ahnten wohl etwas von der Schwangerschaft und informierten die Polizei. Die Festnahme der 32-Jährigen erfolgte am Mittwoch unmittelbar nach der Beerdigung des kleinen Leichnams. Die Beamten warteten in gebührendem Abstand die kleine Trauerfeier ab. Sobald der Sarg unter der Erde war, wurde die Beschuldigte abgeführt. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat Haftbefehl erteilt. Sie wirft der Frau versuchten Totschlag vor.

Die Tat ereignete sich bereits zwischen dem 6. und 7. Oktober. Ohne jede Hilfe brachte die Frau im Badezimmer, auf der Toilette sitzend, einen Jungen zur Welt. Das Neugeborene soll nach den Presswehen in die Toilette gefallen und dann im Spülwasser liegen geblieben sein.

Die Frau, die bereits mehrere Kinder hat, will vor ihrer Familie und vor ihrem Ehemann die Schwangerschaft verborgen gehalten haben.

rek

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