Landwirtschaft

Niedersachsen fährt die meisten Kartoffeln ein

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Hannover - Wegen der Trockenheit wurden in diesem Jahr bundesweit zwar vielfach weniger Kartoffeln geerntet, in Niedersachsen aber sind die Bauern einigermaßen optimistisch. „Zur Ernte wünschen wir uns Sonnenschein“, hieß es dazu beim Landvolk in Hannover.

In Niedersachsen, wo die Ernte bereits läuft, fahren die Bauern mit rund 47 Tonnen pro Hektar die meisten Kartoffeln vom Acker. Insgesamt werde das Land rund 4,9 Millionen Tonnen zur bundesweiten Kartoffelernte von rund 9,9 Millionen Tonnen betragen, fast die Hälfte also.

Das Jahr 2015 sei mit Trockenheit, Hitze, Starkregen und Hagel für die Kartoffelanbauern eine Herausforderung, die sie gut gemeistert hätten, sagte eine Sprecherin in Hannover. Es würden genug Kartoffeln für den Verzehr und die Industrie zur Verfügung stehen. Anders als im Bundesdurchschnitt sei die Anbaufläche der Speisekartoffeln in Niedersachsen nicht gesunken, sondern nach Angaben des Landesamtes für Statistik sogar um 8,4 Prozent gestiegen. „Der Anbau der Industriekartoffeln verringerte sich jedoch um 3,6 Prozent, so dass die Gesamtfläche im Vergleich zum Vorjahr stabil blieb“, hieß es.

dpa

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