Agrarland

Niedersachsen ist Obstland Nummer zwei

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Foto: Laut Statistischem Bundesamt ist Niedersachsen nach Baden-Württemberg auf Platz zwei der Baumobst-Erzeuger. In Niedersachsen werden vor allem Äpfel angebaut.

Hannover - In Niedersachsen wachsen rund 20 Prozent des deutschen Baumobstes. Mit einer Anbaufläche von gut 9250 Hektar liegt das Land damit nach Baden-Württemberg (rund 14.800 Hektar) bundesweit auf Platz zwei der Baumobst-Erzeuger.

Nach einer am Mittwoch vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichten Erhebung wird Baumobst deutschlandweit auf 46.000 Hektar angebaut.

In Niedersachsen werden auf dem Großteil der Anbaufläche (8163 Hektar) Äpfel erzeugt. Es folgen Süßkirschen (505), Birnen (311), Pflaumen und Zwetschgen (248) sowie Sauerkirschen, die auf einer Fläche von 29 Hektar wachsen. Landesweit gibt es 650 Betriebe, die Baumobst anbauen. Dies sind rund 100 weniger als fünf Jahre zuvor. In Bremen wächst so wenig Baumobst, dass das Land in der Statistik überhaupt nicht aufgeführt ist.

Äpfel sind beliebtestes heimisches Obst

Äpfel sind nach wie vor mit Abstand das beliebteste heimische Obst. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, stehen auf 32.000 Hektar in Deutschland Apfelbäume. Gegenüber 2007 blieb die Anbaufläche zwar fast gleich, aber es wird intensiver gewirtschaftet. Die Bäume werden kleiner, deshalb passen mehr auf die Fläche. Die Zahl der Apfelbäume stieg um sechs Prozent auf rund 72 Millionen.

An zweiter Stelle der Baumobstarten in Deutschland stehen die Süßkirschen. Sie werden auf gut 5000 Hektar erzeugt. Pflaumen werden auf knapp 4000 Hektar angebaut.

dpa

Dieser Artikel wurde erneut aktualisiert.

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