Nach gewaltsamem Tod einer 23-Jährigen

Noch keine Trauerfeier auf Juist geplant

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Foto: Auf der ostfriesischen Insel Juist ist in der Nacht zu Donnerstag eine 23-Jährige getötet worden.

Juist - Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau auf der Nordseeinsel Juist hat die Gemeinde noch keine Entscheidung über eine Trauerfeier getroffen. „Wir wollen uns erst mit den Angehörigen in Verbindung setzen, das ist noch nicht geschehen“, sagte Thomas Vodde, stellvertretender Bürgermeister der Insel.

Die Stimmung auf der ostfriesischen Insel sei zwar gedrückt, sagte Vodde. „Aber man muss auch sagen, dass die Gäste damit viel besser umgehen als erwartet.“

Die 23 Jahre alte Frau aus dem Harz war in der Nacht zum Donnerstag getötet worden. Die Leiche wurde am Strand der Insel entdeckt. Dringend verdächtigt wird ein 24-Jähriger aus dem Sauerland, gegen den am Freitag ein Haftbefehl erlassen wurde. Das Opfer und er hatten als Saisonarbeiter auf der Insel gearbeitet.

Über das Wochenende werde die Polizei keine Auskunft über die Ermittlungen oder Zwischenergebnisse geben, sagte ein Sprecher. Möglicherweise stehe am Montag fest, ob Polizei und Staatsanwaltschaft eine Pressekonferenz abhalten.

dpa

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