Zoo Cuxhaven

Pinguin von Einbrechern zu Tode erschreckt

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Ein Pinguin ist im Zoo Cuxhaven von Einbrechern so erschreckt worden, dass er einen Herzinfarkt erlitt.

Cuxhaven - Einbrecher haben einen Pinguin im kleinen Zoo von Cuxhaven zu Tode erschreckt. Er starb an einem Herzinfakt. Von den unbekannten Tätern, die das Tiergehege verwüsteten, fehlt jede Spur.

Der Schock bei den sieben Pinguinen im Zoo im Kurpark in Cuxhaven sitzt tief. „Die sind immer noch ganz verstört“, sagte Leiter Rolf Behrens am Montagnachmittag nach der Fütterung. Am Wochenende hatte in dem kleinen Tiergehege, in dem vor allem Vögel leben, ein 18 Jahre alter Humboldtpinguin einen Herzinfarkt erlitten. Er war von Einbrechern im buchstäblichen Sinne zu Tode erschreckt worden. Das belegte eine tierärztliche Untersuchung. Unbekannte Täter hatten in der Nacht zu Sonnabend zwei Tore aufgebrochen und den Zoo verwüstet, sie zerstörten unter anderem im Kaninchengehege Ziertürme. Insgesamt entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von rund 3000 Euro. Zuvor war vermutet worden, dass der Pinguin durch den Stoß mit einer Stahltür starb.

Immer wieder habe der Zoo mit Vandalismus zu kämpfen, berichtete Behrens, aber meist beschränke sich dies auf umgekippte Mülleimer. Eine Polizeisprecherin sagte, dass sich im Sommer die Fälle von Vandalismus häuften. Oft seien es Jugendliche, die sich in der schulfreien Zeit langweilten. Ob in den Kurpark-Zoo auch gelangweilte Jugendliche einbrachen, ist aber unklar. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

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