Lüneburg

Polizei durchsucht Wohnungen nach Leichenfund

Lüneburg - Nach dem Fund eines verbrannten Toten in einem Waldstück am Stadtrand von Lüneburg hat die Polizei mehrere Wohnungen durchsucht. Dabei waren ganz in der Nähe des Fundortes mehr als 120 Beamte im Einsatz.

Das sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag. Außer Bereitschaftspolizisten und Spurenermittlern seien am Montag auch Hundeführer mit Spürhunden beteiligt gewesen. Mehrere Bewohner des Wohnblocks seien mit zur Wache genommen und befragt worden, hieß es.

Nach einem Bericht der Lüneburger „Landeszeitung“ weist die Spur ins Alkoholiker- und Drogenmilieu. „Wir sind durchaus optimistisch“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag zum Stand der Ermittlungen. Dass die Tatwaffe gefunden sei, wollte er aber noch nicht bestätigen. Auch sonst zeigten sich die Ermittler bedeckt.

Spaziergänger hatten die verkohlte Leiche des Getöteten am 4. Mai in einem Wäldchen gefunden. Möglicherweise war der Tote aus dem in der Nähe gelegenen Wohnviertel zum Fundort gebracht und dort angezündet worden. Zur Todesursache wollte die Polizei bislang nichts sagen.

dpa

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