Blitzermarathon beendet

Polizei kontrolliert Tausende Autofahrer

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Knapp 15.000 Polizisten waren bei dem bundesweiten Blitzmarathon im Einsatz.

Hannover - 24 Stunden dauerte die erste bundesweite Blitzer-Aktion der Polizei. Am Freitagmorgen um 6.00 Uhr war sie zu Ende. Die Polizei in Niedersachsen und Bremen ist zufrieden mit dem Verlauf.

Nach 24 Stunden ist die große Blitzer-Aktion der Polizei auch in Niedersachsen und Bremen am Freitagmorgen um 6.00 Uhr zu Ende gegangen. Mit der eintägigen Radar-Aktion hatte die Polizei in Niedersachsen mit 773 Beamten an 459 Standorten Jagd auf Temposünder gemacht. In Bremen wurden 18 und in Bremerhaven weitere 16 Messstellen eingerichtet. Umfassende Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessung lagen am Morgen noch nicht vor, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums.

Die Polizei im Landkreis Rotenburg ist mit der Aktion zufrieden. Über 2800 Fahrzeuge kontrollierten die Beamten in den 24 Stunden. Insgesamt wurden im Landkreis 59 Fahrer beim Rasen erwischt. Die geringe Anzahl der Geschwindigkeitsverstöße zeige deutlich, dass der Blitzermarathon gewirkt habe, sagte ein Sprecher der Polizei.

Während die Aktion in vollem Gange war, kam es in Stuhr im Kreis Diepholz zu einem Unfall. Ein ziviles Polizeiauto verfolgte einen flüchtigen Motorradfahrer. An einer Kreuzung rammte der Polizeiwagen das Auto eines 22 Jahre alten Mannes. Der junge Mann kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die beiden Polizisten verletzten sich bei dem Unfall leicht. Wer die Schuld an der Kollision am Donnerstagabend trägt, konnte die Polizei am Freitagmorgen noch nicht mitteilen. Der ursprünglich verfolgte Motorradfahrer war zunächst verschwunden.

Die Kontrollen in Niedersachsen waren Teil des bundesweiten Blitzmarathons, bei dem knapp 15.000 Polizisten an mehr als 8600 Kontrollstellen Raser ausbremsen wollten. Überhöhte Geschwindigkeit gilt nach wie vor als eine der Hauptursachen bei tödlichen Verkehrsunfällen.

dpa

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