Nach Prügelattacke

Polizei verstärkt Präsenz am Alexanderplatz

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Eine mobile Wache soll für mehr Sicherheit am Alexanderplatz sorgen.

Berlin - Der gewaltsame Tod des 20-jährigen Jonny K. sorgte im Oktober bundesweit für Schlagzeilen. Eine mobile Wache soll jetzt dafür sorgen, dass sich die Menschen am Alexanderplatz wieder sicher fühlen.

Nach den jüngsten Gewalttaten am Berliner Alexanderplatz verstärkt die Polizei seit Freitag mit einer mobilen Wache ihre Präsenz vor Ort. „Wir wollen damit ein Zeichen setzen und so das Sicherheitsempfinden der Bürger erhöhen“, sagte Innensenator Frank Henkel (CDU).

Künftig sollen zwei Polizisten den Platz verstärkt bewachen. Passanten sollen von ihnen unter anderem schnelle Hilfe bei Fragen oder Problemen erhalten. Für mehr Sicherheit sollen auch regelmäßige Zivilstreifen in den Nachtstunden sorgen. Dies sei nötig, um angemessen auf die gestiegene Verunsicherung der Bevölkerung nach den Gewalttaten zu reagieren, sagte Henkel.

Eine Ausweitung des Waffenverbotes am Alexanderplatz schloss der Innensenator aus. „Es gibt ein gültiges Waffengesetz, das die Frage des Tragens von Messern beantwortet.“ Damit reagierte der Senator auf einen Vorschlag seines Parteikollegen Peter Trapp. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge fordert Trapp, dass dort das Tragen aller Waffen und gefährlichen Gegenstände verboten werden soll.

Am Alexanderplatz hatten sich in den vergangenen Wochen mehrere Gewalttaten ereignet: Im Oktober wurde der 20-jährige Jonny K. von Jugendlichen zu Tode geprügelt. Zuletzt wurde ein 18-Jähriger von mehreren Menschen angegriffen und schwer verletzt.

dpa

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