Neujahrs-Aus

Rafael und Sylvie van der Vaart gehen getrennte Wege

Hamburg - Apfiff in Hamburg – zum neuen Jahr hat der Hamburger SV sein wohl beliebtestes Glamourpaar verloren: Rafael und Sylvie van der Vaart gehen ab nun getrennte Wege. „Ich bin ein Idiot“, ließ Rafael nach einem handfesten Streit des Paars in der Silvesternacht verlauten.

Irgendwie hat Hamburg keinen guten Lauf. Das „Hotel Intercontinental“ ist pleite. Der neue „Tatort“-Kommissar heißt Til Schweiger. Die Kosten für die Elbphilharmonie steigen schneller als die Elbe bei Sturmflut. Und jetzt kommt der gebeutelten Metropole auch noch das führende Glamourpaar abhanden: Die Ehe von Sylvie (34) und Rafael van der Vaart (29) ist am Ende.

Man habe sich in der Silvesternacht getrennt, meldete gestern die Fachpresse – nach einem unschönen Zwischenfall in der 400-Quadratmeter-Wohnung des Paares in Hamburg-Eppendorf. Bei einem Streit soll der HSV-Spielmacher seine Frau mit einem Schlag zu Boden gestoßen haben. Zehn Gäste sahen zu. „Das war eine große Dummheit von mir“, sagte er „Bild“. „Ich bin ein Idiot. Es tut mir sehr leid, das hätte niemals passieren dürfen.“ Schon seit dem Sommer sei es bergab gegangen, sagen beide. Für Sylvie van der Vaart war es „ein schleichender Prozess“. Aber: „Wir werden immer mit Respekt miteinander umgehen.“ Sohn Damian (6) solle nicht zu sehr leiden. Den Schlag habe sie ihrem Mann „schon verziehen“.

Gestern flog ihr Noch-Gatte mit dem HSV ins Trainingslager nach Abu Dhabi, am 10. Januar kehrt er zurück – und zieht aus. Sie suchte Ablenkung im Fitnessstudio. Es ist das Ende eines Profipaares, dass die Medien unermüdlich mit einem funkelnden Mix aus Sex und Familienglück gefüttert hat. Mit 19 verliebte er sich in die fünf Jahre Ältere, 2005 folgten die Hochzeit und der erste Wechsel zum HSV. Sie erfüllte eisern lächelnd jedes Klischee einer Spielerfrau. Und er? Kickte. 2009 besiegte sie den Brustkrebs, auch das sehr öffentlich. Rafael van der Vaart – das war immer „der Mann von“, Fußball hin oder her. Zeitweise schien es, als sei sie eher mit RTL und „Bild“ verheiratet. Ihr Zuhause ist der Rote Teppich – als Model, „Supertalent“-Jurorin, TV-Figur. Abseits der Scheinwerfer wirkt die 1,58-Meter-Frau sehr übersichtlich und fragil. Für die Kamera aber knipst sie ein offensives Lächeln an, an dem alles abzuperlen schien.

Ja, es war echte Liebe – zwischen den Medien und den van der Vaarts. „Volltreffer van der Vaart!“, jubelte die „Morgenpost“, als der Ex-Ajax- und Real-Madrid-Star im August zum HSV zurückkehrte. Der „kleine Engel“ habe „den am Abgrund stehenden Verein wachgeküsst“. Und überhaupt: „Mit Sylvie macht er den HSV wieder sexy!“ Erst kürzlich wurde Sylvie zur beliebtesten Prominenten der Stadt gewählt, eine Reporterin brachte Blumen und schrieb Devotes („Gespielte Höflichkeit? Nicht mit Sylvie! Ihr Lachen ist echt, ihre Gefühle sind ehrlich.“). Noch am 1. Weihnachtstag postete er bei ­Facebook ein Knuddelpärchenbild voll Harmonie samt Baum und Kind. Vorbei.

Allerdings besteht für Hannoveraner kein Anlass, in Glamourfragen mit Häme nach Norden zu blicken – solange das hiesige „Traumpaar“ Carsten Maschmeyer und Veronica Ferres heißt.

1385858

Kommentare