Nach Anschlag in Tunesien

Tui rechnet mit Todesopfern unter seinen Kunden

Port El Kantaoui/Hannover - Der hannoversche Reisekonzern Tui geht davon aus, dass sich unter den Todesopfern des Terroranschlags in Tunesien eigene Kunden befinden. Zum jetzigen Zeitpunkt lägen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. „Wir müssen aber davon ausgehen“, heißt es in einer Erklärung, die das Unternehmen am Freitagabend verbreitete.

Demnach leitete der Tui-Krisenstab alle notwendigen Maßnahmen ein. Speziell geschulte Mitarbeiter bereiteten sich auf ihren Einsatz vor, um Gäste vor Ort zu unterstützen.

Tui hat für Kunden zudem eine kostenlose Hotline unter der Telefonnummer+49 (0)511 567 8000 eingerichtet. Gäste, die in der aktuellen Sommersaison eine Tunesienreise gebucht haben, können bis einschließlich 15. September gebührenfrei umbuchen oder stornieren.

Für Urlauber vor Ort, die ihre Reise beenden wollen, organisiert die Tui vorzeitige Abreisen. Inzwischen geht auch das Auswärtige Amt davon aus, dass sich unter den Todesopfern Deutsche bfinden. Eine endgültige Bestätigung blieb jedoch bisher aus.

dpa

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