Einigung in Lüneburg

Rechte Erzieherin kehrt nicht in Kindergarten zurück

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„Sie wollen in die Mitte der Gesellschaft vordringen“: Kinder protestieren gegen Neonazis.

Lüneburg - Die Ehefrau eines bekannten NPD-Funktionärs, die im städtischen Kindergarten arbeitet: Die Eltern hatten sich gewehrt. Die Frau war freigestellt worden und hatte geklagt. Ein Gericht entschied: Sie müsse weiter beschäftigt werden. Nun haben die Frau und die Stadt Lüneburg sich offenbar geeinigt.

Eine mutmaßlich rechtsextrem eingestellte Erzieherin kehrt nicht mehr an ihren Arbeitsplatz in einem Lüneburger Kindergarten zurück. Die Stadt und die Frau hätten sich auf einen Aufhebungsvertrag geeinigt, sagte ein Sprecher der Stadt am Mittwoch.

Zuvor hatte die Erzieherin vor dem Arbeitsgericht erfolgreich gegen eine Versetzung geklagt. Darauf hatten Eltern damit gedroht, ihre Kinder aus der Einrichtung zu nehmen, falls die Frau dort wieder arbeiten sollte. Nach Angaben einer Elterninitiative ist die Erzieherin mit einem NPD-Funktionär verheiratet.

dpa/sag

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