Nach Anschlag in Frankreich

Regierung will keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen

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Foto: Eine Frau wird nach dem Anschlag in Lyon festgenommen.

Paris - Die französische Regierung hat nach dem Terroranschlag von Lyon keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen beschlossen. Das erklärte Innenminister Bernard Cazeneuve am Samstag nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts mitPräsident François Hollandeund Außenminister Laurent Fabius in Paris.

Er verwies auf die bereits hohe Mobilisierung von Polizei und Ermittlern.

So gilt weiterhin die höchste Sicherheitsstufe für Industriebetriebe für drei Tage, die Hollandeam Freitag deklariert hatte. Betroffen sind 158 Industriebetriebe der Region Rhône-Alpes, die wegen der Verarbeitung gefährlicher Materialien der Seveso-Richtlinie unterliegen. Der mutmaßliche Attentäter Yassin S. hatte am Freitag bei dem Anschlag in einem Werk für Industriegase in Saint-Quentin-Fallavierseinen 53 Jahre alten Chef enthauptet.

dpa

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