Gelungener PR-Gag

Robbie Williams wirbt für VW

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Robbie Williams Jobsuche via You-Tube-Video war erfolgreich. der Superstar wirbt für Volkswagen.

- Superstar Robbie Williams und der Volkswagenkonzern spannen gerade ein perfektes Netz des viralen Marketings. Mit einer Werbekampagne im Internet wollen sie die größtmögliche Aufmerksamkeit erreichen: und das Konzept geht auf. Sogar Daimler ist auf den inszenierten Werbe-Deal hereingefallen.

Die Kampagne begann vor zehn Tagen. Auf Facebook verkündete Robbie Williams, er suche einen Job in Deutschland. Er möchte endlich mal einen richtigen Beruf ausüben, sagt der 40-Jährige im Video. Er dachte da zuerst an Fußball – aber dafür sei er zu alt.

Dann dachte er an die Modebranche – aber dafür sei er zu fett. Und dann seien ihm die wunderbaren deutschen Autos eingefallen. Zum Schluss hält Williams zwei Finger vors Gesicht, so als würde er ein Telefon halten. „Give me a call“. „Rufen Sie mich an.“ Die Aufforderung blieb nicht lange ungehört. Nur drei Stunden später meldete sich Daimler: “Robbie, Dein Vertrag als Social Media Manager für Mercedes Benz Mixed Tapes wartet schon. Und dein Firmenwagen auch…”, schrieben die Internetprofis von Mercedes in einem Kommentar. Jetzt ist klar: Der Mercedes-Firmenwagen bleibt ungenutzt.

Robbie Williams ist beim niedersächsischen Volkswagenkonzern untergekommen. In einem ersten Werbeclip wird eine große Pressekonferenz simuliert. Man sieht, wie die Krawatte des Superstars zurecht gerückt wird und er vor die Journalisten tritt. „Was macht Robbie Williams bei Volkswagen?“ steht dann in weißer Schrift auf schwarzem Grund geschrieben. Die Auflösung soll es einen Tag vor Heiligabend, am 23.12. um 19.59 Uhr geben. Dann wird Volkswagen auf allen großen TV-Sendern und im Internet eine Werbung ausstrahlen. Zur besten Sendezeit. Welchen Job Robbie Williams bei VW bekommt, bleibt so lange ein Rätsel. Sicher ist nur: Die Werbestrategie ist aufgegangen. Und ausgerechnet der Konkurrenzkonzern Daimler ist auf die VW-Marketingprofis reingefallen.

Von Anne Grüneberg

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