Auslieferung noch ungeklärt

Schläger vom Alexanderplatz will sich stellen

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Ein weiterer Schläger, der einen 20-Jährigen am Berliner Alexanderplatz totgeprügelt hat, will sich stellen.

Berlin - Im Oktober ist ein 20-Jähriger auf dem Berliner Alexanderplatz so brutal zusammengeschlagen worden, dass er starb. Nun will sich ein weiterer Täter stellen.

Ein weiterer Schläger, der mit anderen einen 20-Jährigen am Berliner Alexanderplatz totgeprügelt hat, will sich stellen. Dies habe der Anwalt des jungen Mannes mitgeteilt, berichtete der Berliner Sender RBB am Mittwoch. Es gehe nur noch darum, ob der Mann wie ein anderer Tatbeteiligter auch von der Untersuchungshaft verschont werde. Der Mann soll mit fünf anderen am 14. Oktober vor einem Lokal am Alexanderplatz ohne Anlass den 20-Jährigen Jonny K. so brutal zusammengeschlagen und getreten haben, dass der Verletzte einen Tag später an Gehirnblutungen starb.

Der mutmaßliche 19-jährige Hauptverdächtige hat sich in die Türkei abgesetzt. Ob und wann er ausgeliefert wird, ist unklar. Zwei 19 und 21 Jahre alte Verdächtige sitzen in U-Haft. Ihnen wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Ein Dritter, der sich in Berlin gestellt hatte, ist auf freiem Fuß. Zwei weitere Täter sind vermutlich ins Ausland geflüchtet. Einer von diesen beiden Männern will sich nun stellen.

Mit einem Gedenkgottesdienst in der Berliner Marienkirche am Alexanderplatz soll am heutigen Buß- und Bettag (18.30) an die Opfer von Gewalt erinnert werden. Neben zwei Pfarrerinnen werden auch Berlins neuer Opferbeauftragter Roland Weber sowie die Schwester des Getöteten sprechen.

dpa

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