Bereits sieben Tote

Schneerekorde in den USA erwartet

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New York - Während in der norddeutschen Tiefebene noch tristes Novembergrau vorherrscht, sind im US-Bundesstaat New York bei einem frühen Wintereinbruch schon gewaltige Schneemengen heruntergekommen. Meteorologen erwarten nun Rekordwerte.

Nach dem frühen Wintereinbruch in den USA steuert Buffalo auf einen Schneerekord zu. Meteorologen gingen davon aus, dass am Donnerstag und Freitag auf die dort bereits niedergegangenen anderthalb Meter weitere Massen fallen werden. Das im Bundesstaat New York gelegene Buffalo ist die am stärksten von den Wetterkapriolen betroffene Stadt.

Der Gouverneur des Bundesstaats, Andrew Cuomo, sprach bei einem Besuch von einem "historischen Ereignis". "Wenn alles vorbei ist, wird dieser Schneesturm jede Menge Rekorde brechen - und für Buffalo will das schon was heißen", sagte Cuomo nach Angaben der Onlineausgabe der Zeitung "USA Today".

Mindestens sieben Menschen kamen bislang ums Leben, drei davon erlitten beim Schneeräumen Herzinfarkte. Auch andere Teile der USA wie etwa Pennsylvania, Ohio, Michigan und Wisconsin versanken in Weiß, die Temperaturen rutschten teilweise auf den Gefrierpunkt. In der Hälfte aller Bundesstaaten lag Schnee. Der Nationale Wetterdienst sprach von "beeindruckenden Schneefällen". Der Wetterdienst erwartet am Donnerstag und Freitag besonders im Gebiet um die Großen Seen ("Great Lakes")im Nordosten der USAmehr Schnee.

Der Sturm wirbelte auch den Tourkalender der Indie-Band Interpol durcheinander. Die Gruppe stecke wegen des tobenden Schneesturms nahe Buffalo in ihrem Tourbus fest, hieß es am Mittwoch auf der Internetseite der Band. Seit mehr als 40 Stunden seien sie darin gefangen. Noch immer sei unklar, wann der Bus weiterfahren könne. Das für Donnerstag im kanadischen Montreal geplante Konzert sagte Interpol ab.

dpa

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