Hipster Cup Festival

Schnurrbart-Rodeo eröffnet

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Foto: Typisch Hipster: Röhrenjeans, Converse-Schuhe, überdimensionale Hornbrillen, ein Jutebeutel oder eine Strickmütze und natürlich ein Iphone oder Notebook.

Berlin - Sie sind hip, jung und szenebewusst, ohne dem Mainstream hinterherzulaufen - beim Hipster Cup Festival nehmen sie sich gern selbst auf die Schippe. Die vierte Auflage dieses Spaßwettkampfs begann am Samstag in Berlin mit regem Zulauf, wie die Veranstalter mitteilten.

Die Szenegänger waren gekommen, um das Hipstertum zu feiern - natürlich voller Ironie, der bevorzugten Ausdrucksform der Hipster. Nach Angaben der Veranstalter handelt es sich beim Hipster Cup um einen Spaßwettkampf, der den „täglichen Wettkampf auf den Straßen Berlins um Individualität und Hippness“ konterkariert. Dabei bediene man sich selbstironisch der Symbole der Hipster. Als typisch gelten Röhrenjeans, Converse-Schuhe, überdimensionale Hornbrillen, ein Jutebeutel oder eine Strickmütze und natürlich ein Iphone oder Notebook. Die Veranstaltung gab es erstmals 2011 unter dem Namen „Hipster Olympiade“.

Um 14.00 Uhr starteten die Wettkämpfe, bei denen es eine goldene Mate-Flasche mit aufgeklebtem Schnurrbart zu gewinnen gab. Zu den Wettbewerben gehörten ein iPhone-Weitwurf, Jutebeutel-Sackhüpfen und Mustache Riding. Bei letzterer Disziplin geht es darum, auf einer Art mechanischem Bullen in Form eines Schnauzbarts zu reiten. Angeboten werden auch ein Kunstmarkt, Musik, Essen, Tattoos und Karaoke. Erst um 6.00 Uhr am Sonntag sollte Schluss sein.

dpa

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