Straßensperrungen nötig

Schwertransport rollt durch Niedersachsen

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Foto: Ein rund 260 Tonnen schwerer Spezialtransport fährt bei Grohnde auf der Kreisstraße 21 an einem Rübenacker vorbei.

Grohnde - 40 Meter lang, acht Meter hoch und sieben Meter breit: Nach tagelanger Vorbereitung rollt ein rund 260 Tonnen schwerer Spezialtransport durch das südliche Niedersachsen. Die Ankunft in Alfeld ist für die Nacht zu Freitag geplant.

Auf der ersten von drei geplanten Etappen von der Weser bis nach Alfeld ist ein riesiger Schwertransport am Dienstag gut vorangekommen. Das Gefährt hat nach Angaben der Polizei gewaltige Ausmaße von mehr als 40 Metern Länge, 8 Metern Höhe und 7 Metern Breite. Trotzdem sei der insgesamt rund 260 Tonnen schwere Transport von Experten einer Spezialfirma ohne nennenswerte Zwischenfälle von Grohnde aus über kleinere Straßen durch mehrere Orte im Kreis Hameln-Pyrmont manövriert worden, sagte ein Sprecher.

Wegen der Größe des Schwertransportes mussten nicht nur Straßen abschnittweise für den allgemeinen Verkehr komplett gesperrt werden. Innerorts, etwa in Frenke, wurden Dachrinnen abmontiert. Von zahlreichen Straßenbäumen wurden Äste abgesägt, damit der Tieflader nicht steckenblieb. Im weiteren Verlauf der Strecke müssen Strom- und Telefonleitungen demontiert sowie Schilder, Laternen und Ampelmasten vorübergehend entfernt werden.

Auf einem 20-achsigen Tieflader wird ein rund 140 Tonnen schwerer Stahlzylinder transportiert, der für eine Papierfabrik in Alfeld (Kreis Hildesheim) bestimmt ist. Er war in Schweden produziert und dann per Schiff über die Ostsee und weseraufwärts bis nach Grohnde gebracht worden.

Der Tieflader war am Dienstagvormittag am Fährhaus in Grohnde gestartet und zunächst über eine eigens ausgelegte Straße aus Metallplatten zur nächsten Kreisstraße gerollt. Von dort sei es dann in langsamen Tempo Richtung Dielmissen gegangen, sagte der Sprecher. Dort ist auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 240 ein gut 24-stündiger Halt geplant, bevor der Transporter in der Nacht zu Donnerstag weiterrollen soll.

In einem Tross von rund 40 Fahrzeugen wird der Schwertransport von Experten der Spezialfirma, weiteren Fachleuten und 25 Polizisten begleitet. Der Transport soll in der Nacht zu Freitag in Alfeld eintreffen.

dpa

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