Aus Moringen getürmt

Schwerverbrecher bleibt verschwunden

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Moringen - Der 30-jährige Schwerverbrecher, der vor einer Woche aus dem Maßregelvollzug in Moringen (Kreis Northeim) spektakulär ausgebrochen ist, bleibt verschwunden.

Bei der Suche nach dem aus dem Maßregelvollzug in Moringen (Kreis Northeim) ausgebrochenen Schwerverbrecher kommt die Polizei nicht richtig voran. Es habe bisher nur wenige Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, sagte ein Sprecher der für die Fahndung zuständigen Polizeidirektion Hannover am Freitag. Eine heiße Spur habe sich darunter nicht befunden. Auch die Facebook-Fahndung des Landeskriminalamtes habe die Ermittler bislang nicht voran gebracht. Es gebe bisher „nichts Konkretes“, wo die Fahnder ansetzen könnten.

Der 30 Jahre alte Tschetschene, der von den Behörden als gewaltbereit und gefährlich eingestuft wird, war vor einer Woche auf spektakuläre Weise aus dem niedersächsischen Maßregelvollzugszentrum entkommen. Der durchtrainierte Mann hatte unter anderem mit zusammengebundenen Bettlaken und einem selbst gebauten Wurfanker eine 4,50 Meter hohe Mauer in dem gesicherten Bereich des Maßregelvollzuges überwunden.

Verurteilt wurde der 30-Jährige unter anderem wegen erpresserischen Menschenraubs und gefährlicher Körperverletzung. Wegen seiner Drogenabhängigkeit war er im Maßregelvollzug untergebracht.

dpa

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