Vierstündige Vollsperrung

Schwerverletzter flüchtet nach Unfall auf A7

Winsen - Bei einem Unfall auf der Autobahn A7 ist ein 32-Jähriger im Landkreis Harburg schwer verletzt worden. Doch trotz seiner Verletzungen verschwand der Mann zunächst. Am Morgen musste die A7 für vier Stunden voll gesperrt werden.

Sein Wagen war aus zunächst unbekannter Ursache am Freitag zwischen den Anschlussstellen Thieshope und Garlstorf ins Schleudern geraten und überschlug sich. Dann blieb der Wagen auf dem Dach liegen. Als die Polizei kam, fanden die Beamten jedoch nur ein leeres Fahrzeug und Blutspuren vor.

Kurz darauf wurde ein Schwerverletzer in der nahe gelegenen Ortschaft Egestorf gemeldet, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei Winsen (Luhe) mitteilte. Dabei habe es sich um den Unfallfahrer von der A7 gehandelt, der nach ersten Ermittlungen von einem Bekannten von der Autobahn abgeholt worden sei, hieß es weiter. Gegen die beiden Männer werde nun wegen Unfallflucht ermittelt. Der 32-Jährige kam mit einem Rettungswagen in ein Hamburger Krankenhaus. Der zweite Mann wollte zunächst keine Aussage machen, sagte der Polizeisprecher.

Die A7 musste am Morgen nach dem Unfall in Richtung Hannover für vier Stunden voll gesperrt werden. Es entstand ein bis zu vier Kilometer langer Stau.

lni

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