Der Fall Brüderle

Sexuelle Belästigung – ein globales Spiel ohne Grenzen?

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In den Vereinigten Staaten herrscht ein strenges Regelwerk, wenn der Vorwurf „sexual harassment“ erhoben wird.

- Sexuelle Belästigung steht seit dem "Fall Brüderle" auf der medialen Agenda in Deutschland ganz oben. Doch wie wird sexuelle Belästigung in anderen Ländern thematisiert? Unsere Korrespondenten berichten.

Italien: Wahlkampf mit Herrenwitzen

Italien ist Rainer Brüderle dankbar: Seine Avancen gegenüber der jungen „stern“-Journalistin sind in der kollektiven Wahrnehmung ein Beleg dafür, dass auch die sonst so korrekten Deutschen nicht gefeit sind gegen Sexismus. So richtig ernst vermag man die deutsche Erregung freilich nicht zu nehmen: „Brüderles Wertschätzung für das Dekolletee der Journalistin“, schrieb der „Corriere della Sera“ süffisant, habe den deutschen Liberalen wieder einmal einen „Sturm im Wasserglas“ beschert.

In Rom ist man ganz anderes gewohnt: Während Deutschland über den alltäglichen Sexismus diskutiert, führt in Italien der mehrfache Ex-Premier Silvio Berlusconi einmal mehr Wahlkampf mit Herrenwitzen: „Heute Morgen war ich hinter einer meiner Sekretärinnen her. Doch sie sagte mir: ,Aber Presidente, wir haben es doch erst vor einer Stunde zuletzt getan’“, erzählte der 76-Jährige an einer Wahlveranstaltung vor zwei Tagen. Gejohle im Publikum. Während acht der vergangenen elf Jahre wurde Italien von einem Mann regiert, der ein ehemaliges Nacktmodell zur Ministerin für Gleichstellung machte und zahlreiche weitere „schamlose Luder, die sich dem Drachen hingeben“ (so Berlusconis Ex-Gattin Veronica Lario), zur Belohnung ins Parlament wählen ließ.

Sexismus war in Italien jahrelang Regierungsprogramm. Das hat abgefärbt: Vor allem junge Frauen sind in Italien Belästigungen und unerwünschter Anmache wehrlos ausgesetzt. Ein Gesetz, welches sexuelle Belästigung unter Strafe hätte stellen sollen, hat Berlusconis Partei verhindert. Es hätte sich ja zuallererst gegen den „Presidente“ gerichtet.

Israel: Keine Machos mehr

„Die besten Männer sind für die Luftwaffe bestimmt, die besten Frauen für die Kampfpiloten.“ Es ist nicht lange her, da kennzeichneten solche Mottos Israels Verhältnis zu Frauen. Soldatinnen galten als Lehen ihrer Offiziere, auch am Arbeitsplatz, im Privatleben und auf der Straße wurden Frauen Opfer anzüglicher Bemerkungen und sexueller Belästigung. „Das hat sich völlig geändert“, sagt Miriam Schler, Direktorin des Hilfzentrums für Opfer Sexueller Gewalt in Tel Aviv. Vor 20 Jahren begann in Israel ein tiefer kultureller und gesetzlicher Wandel. Heute „ist die israelische Gesetzgebung die fortschrittlichste der Welt“, sagt Schler.

Vor allem in der Armee, aber auch im Alltag, genießen Frauen umfassenden rechtlichen Schutz. Der Begriff „sexuelle Belästigung“ wurde erstmals 1988 im israelischen Gesetzbuch eingeführt. Wichtigster Meilenstein war die Verabschiedung eines Gesetzes zehn Jahre danach, die außer physischen Übergriffen auch wiederholte Anspielungen sexueller Natur zum kriminellen Tatbestand erklärte. Als besonders schwerwiegend gilt die Ausbeutung eines Abhängigkeitsverhältnisses, vor allem am Arbeitsplatz. „Inzwischen hat sich hier die Denke so verändert, dass auch Männer nicht mehr bereit sind, sexuelle Belästigung in ihrer Nähe zu tolerieren“, sagt Schler. Zu den strengen Regelungen, die die Armee einführte, kommt dieses neue Bewusstsein hinzu. Als der ehemalige Präsident Mosche Katzav verdächtigt wurde, Angestellte sexuelle belästigt zu haben, und die Staatsanwaltschaft ihm aber eine außergerichtliche Einigung anbot, demonstrierten 40.000 Israelis mit der Forderung, Katzav den Prozess zu machen. Der Präsident sitzt heute hinter Gittern.

Frankreich: Verquickung von Sex und Autorität

Am 15. Mai 2011 erfuhr Frankreich eine Schocknachricht: IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn war in den USA verhaftet worden, wo ihn eine Hotelangestellte der Vergewaltigung beschuldigte. Der Vorfall brachte nicht nur den großen Hoffnungsträger der französischen Sozialisten für den Präsidentschaftswahlkampf zu Fall. Vor allem stieß er eine heftige Debatte darüber an, wie Männer in Machtpositionen diese ausnutzen und die Öffentlichkeit Grenzüberschreitungen schweigend billigt. Plötzlich wollten viele Journalisten von Strauss-Kahns Hang zu Zudringlichkeiten Frauen gegenüber gewusst haben; darüber gesprochen hatte keine. Die Autorin Tristane Banon verklagte ihn wegen versuchter Vergewaltigung – acht Jahre zuvor. Weitere Affären kamen auf, die auch andere Politiker in den Verdacht der sexuellen Belästigung brachten. Frauenrechts-Organisationen prangerten ein tief verankertes Macho-System an.

Nicht zufällig habe die Affäre in den USA ihren Anfang genommen: Hätte man das Zimmermädchen in Frankreich ernst genommen? Die Journalisten Christophe Deloire und Christophe Dubois erklärten in ihrem Buch „Sexus Politicus“, dass die Verquickung von Sex und Autorität eine Tradition aus der Monarchie sei: Viele Frauen zu haben, sei ein Macht-Attribut. Auch nach der Revolution, die die Gleichheit aller zum Ziel hatte, behielten die Mächtigen Sonderrechte – oder nahmen sie sich. Strauss-Kahns Fall leitete einen langsamen Bewusstseinswandel ein, wenn auch immer noch die Grenzen zwischen Flirt und Belästigung fließend in Frankreich erscheinen, wo sich Frauen auch und gerade im Berufsleben sehr weiblich geben und von Männern Galanterie erwartet wird.

Finnland: Die Grabscher-Liga

Dass der finnische Konservative Ilkka Kanerva als Präsident des Vorbereitungskomitees für die Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki jungen Damen Jobs als EM-Hostessen in Aussicht stellte, wenn sie für ein Stelldichein mit ihm bereit waren, schadete seiner politischen Karriere noch nicht. Er stieg sogar zum Außenminister auf. Als er dann aber eine Stripperin mit höchst anzüglichen SMS-Botschaften bezirzte, setzte ihn dies nicht nur dem Gespött der Öffentlichkeit aus, sondern kostete ihn schließlich doch sein Amt. Das war zu viel der Peinlichkeiten.

Seine Kollegen allerdings lernten nicht viel von dem schlechten Beispiel. Wenig später protestierten weibliche Parlamentsangestellte gegen die „Grabscher-Liga“ mittelalterlicher Männer, die ihre Augen allzu gerne auf ihren Rundungen ruhen ließen, unpassende Bemerkungen machten und manchmal sogar handfest zupackten. Im Parlament habe eine „Macho-Kultur aus den 70er Jahren überlebt“, monierten die Belästigten. Die Beschuldigten fühlten sich zu Unrecht bloßgestellt, doch nach einem Donnerwetter des Parlamentspräsidenten sollen die Belästigungen merkbar zurückgegangen sein. Prinzipiell gilt in Skandinavien: das Privatleben von Politikern ist tabu. Wer sich mit wem einlässt und welche Techtelmechtel dabei entstehen, geht niemanden etwas an, solange dies freiwillig geschieht. Doch der Hammer fällt, wenn sich jemand Übergriffen ausgesetzt fühlt. Bei sexueller Schikane gilt Nulltoleranz, das hat nichts mit US-gefärbtem Neupurismus zu tun, sondern mit dem hohen Stellenwert der Gleichberechtigung in der skandinavischen Gesellschaft. Dennoch passieren „Brüderles“ vor allem unter Alkoholeinfluss immer wieder. So mussten sich zuletzt sowohl Kopenhagens Bürgermeister Frank Jensen wie Wohnbauminister Carsten Hansen wegen unpassendem Verhalten während feucht-fröhlicher Weihnachtsfeste bei ihren Mitarbeiterinnen entschuldigen.

Spanien: Unbefangenes Verhältnis zum Sex

„Gesetze sind wie Frauen – sie sind dafür da, vergewaltigt zu werden.“ José Manuel Castelao Bragaña, Präsident des Beirates für die Belange der Spanier im Ausland, fand den Vergleich wohl komisch. Seine Zuhörer nicht. Der Satz kostete den 72-Jährigen im Oktober letzten Jahres, nach nur fünf Tagen im Amt, seinen Posten. Sexistische Ausfälle kommen bei den Spaniern nicht gut an, weder bei den Frauen noch bei den Männern. Die Zeiten, als Spanien eine unverbesserliche Machogesellschaft war, sind lange vorbei. Nur der eine oder andere alte Herr hat das noch nicht mitbekommen.

Spanier haben ein etwas unbefangeneres Verhältnis zum Sex als die Deutschen, sie reden und lachen viel darüber und erzählen sich gerne schmutzige Witze. Aber sie unterscheiden zwischen Privatleben und Beruf. Ein Chef macht einer Mitarbeiterin lieber kein Kompliment über ihr gutes Aussehen, weil er weiß, dass das missverstanden werden könnte. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist seit 1995 ein ausdrücklicher Straftatbestand und seit 2007 Anlass zur fristlosen Kündigung. Doch wie den Übergriff nachweisen? Und wie sich andererseits vor falschen Anschuldigungen schützen? In der vergangenen Woche trat der Regierungspräsident der katalanischen Provinz Girona zurück. Eine seine Beraterinnen hatte ihm vorgeworfen, ihr während eines Abendessens mit Parteifreunden mehrfach unter dem Tisch ans Bein gefasst zu haben. Erst zeigte er sie wegen versuchter Erpressung an, dann sie ihn wegen sexueller Belästigung.

Polen: Sex ist ein Tabu

Jaroslaw Kaczynski ist in einem ähnlichen Alter wie Rainer Brüderle. Beide sind in den 60ern, und beide nehmen selten ein Blatt vor den Mund. Im politischen Streit wird der polnische Oppositionsführer nicht selten ausfällig. Sexuelle Bemerkungen, wie sie dem FDP-Politiker nachgesagt werden, sind bei Kaczynski aber kaum vorstellbar. Als der konservative Ex-Premier 2011 mit einem Team junger Politikerinnen in den Wahlkampf zog, war ein schüchterner, zu Boden gerichteter Blick auf die Hacken der Damen das höchste der Gefühle, die sich Kaczynski gestattete.

Der ewige Single Kaczynski mag ein Extremfall sein. Fakt aber ist: Sex ist in der politischen Arena des katholischen Polen ein Tabu. Versuche, die starre Werteordnung zu erschüttern, sind in Gesetzgebungsverfahren immer wieder gescheitert. Zuletzt lehnte das Parlament am vergangenen Freitag einen Vorstoß für eingetragene eheähnliche Lebenspartnerschaften ab. Dies sei „wider die Natur und die Verfassung“, argumentierte die Mehrheit. Der verbreitete Konservatismus hat den Vorteil, dass offener Sexismus – etwa an der Hotelbar – geächtet und deshalb seltener ist als in Deutschland. Im Zweifel ziehen polnische Männer den formvollendeten Handkuss dem plumpen Griff an den Po vor. Zu ähnlicher Perfektion haben es viele Polen aber auch bei der unterschwelligen Frauenverachtung gebracht, und das ist der Nachteil des Tabus. Als der liberale Premier Donald Tusk vor der Fußball-EM 2012 eine – noch dazu äußerst attraktive – Frau zur Sportministerin ernannte, hagelte es männlichen Hohn und Spott. Zu allem Überfluss verlangte Joanna Mucha schließlich, als „Frau Ministerin“ angesprochen zu werden. Gängig ist die maskuline Form „Frau Minister“. Der Emanzen-Alarm, den die männerdominierten Medien schlugen, hätte die Frau Ministerin fast das Amt gekostet.

Griechenland: Flirten mit der Harpune

Ausländische Urlauberinnen können ein Lied davon singen: Ein Flirt schlägt in Griechenland schnell in sexuelle Belästigung um. Der Kellner in der Taverne, der Taxifahrer am Flughafen, der Barmann in der Strandbar: Griechische Männer laufen vor allem in der Feriensaison, wenn blonde Skandinavierinnen nach Hellas strömen, zu dem auf, was sie für Höchstform halten. „Kamaki“ nennen sie diese Art der Anmache – das griechische Wort für Harpune. In den Statistiken der European Crime and Safety Survey schneidet Griechenland allerdings überraschend gut ab. Die Häufigkeit sexueller Belästigung liegt etwa beim Durchschnitt aller EU-Staaten und ist deutlich geringer als in Ländern wie Irland oder Deutschland – was manche Forscher mit dem Alkoholkonsum in Zusammenhang bringen, der in Irland und Deutschland weit über dem EU-Mittelwert, in Griechenland hingegen weit darunter liegt.

Wissenschaftler unterstreichen aber, dass ein Phänomen wie sexuelle Belästigung kaum objektiv zu erfassen ist. Das liegt nicht zuletzt an kulturellen Unterschieden: Was in einer Gesellschaft noch als spielerischer Annäherungsversuch oder gar als Kompliment empfunden wird, gilt in einer anderen bereits als Zumutung oder Übergriff. Der Pfiff, mit dem ein junger Mann auf der Straße eine Frau auf sich aufmerksam zu machen versucht, wird in südlichen Ländern anders wahrgenommen als im kühlen Norden. Vielleicht war auch deshalb sexuelle Belästigung in Griechenland lange kein Thema, das die Öffentlichkeit, die Medien oder die Justiz sonderlich beschäftigte. Das beginnt sich aber zu ändern. Beispielsweise hat sich die Zahl der Fälle, die dem griechischen Ombudsmann gemeldet werden, in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Fachleute führen das nicht darauf zurück, dass die Zahl der Belästigungen zunimmt, sondern dass mehr Vorfälle gemeldet werden. So kommt in Arbeitsgerichtsverfahren das Thema sexuelle Belästigung jetzt häufiger als früher zur Sprache, wenn sich Frauen gegen eine Kündigung zu wehren versuchen – eine Auswirkung der Krise: Während die Arbeitslosenquote im Durchschnitt bei 26,8 Prozent liegt, beträgt sie unter den Frauen 30,4 Prozent.

USA: Gerichte schützen Arbeitnehmerinnen

Herman Cain wollte Barack Obama aus dem Weißen Haus jagen. Der afroamerikanische Multimillionär gewann 2011 im Republikanerlager zunächst viele Sympathien, zumal er sich als Selfmademan eine eigene Unternehmensgruppe aufgebaut hatte. Doch kaum wurde ihm von ehemaligen Mitarbeiterinnen sexuelle Belästigungen vorgeworfen, war es vorbei mit dem Ausflug in die große Politik. Cain beugte sich dem öffentlichen Druck und stieg aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur aus. In den Vereinigten Staaten herrscht ein strenges Regelwerk, wenn der Vorwurf „sexual harassment“ erhoben wird.

Entgegen so mancher Klischees liegt das allerdings weniger an den prüden Puritanern, die maßgeblich am Aufbau des Landes beteiligt waren. Vielmehr sind die Gesetze und Verordnungen eine Folge der Anti-Diskriminierungsdebatten in den sechziger und siebziger Jahren. Ging es zunächst um die Bekämpfung der Rassendiskriminierung, weitete sich die Debatte schnell auf die Geschlechterdiskriminierung aus. Kathrin Zippel, Professorin an der Northeastern Universität in Boston, verglich die unterschiedliche Rechtskultur beiderseits des Atlantiks in einer Studie. Ihr Fazit: Eine entscheidende Rolle spielen in Amerika die Gerichte, die die Arbeitgeber dazu auffordern, Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass sie der Gefahr der sexuellen Belästigung vorbeugen. Die strengen Regeln führen allerdings auch zu kuriosen Einzelfällen: Da es in den Verordnungen keine Altersangaben gibt, mussten sich in jüngster Zeit auch Kleinkinder und Erstklässler wegen – vermeintlich – sexueller Belästigung verantworten.

Mexiko: Keine klaren Grenzen

Wenn die Mexikaner hören würden, was in Deutschland gerade im Zuge der Affäre Brüderle diskutiert wird, würden sie nur den Kopf schütteln. Für Mexiko gilt im Besonderen, was für Lateinamerika im Allgemeinen gilt. Die Grenzen zwischen Flirt und sexueller Belästigung sind nicht klar gezogen. Mexiko ist, wenn man so will, aus deutscher Sicht eine sexistische Gesellschaft. Männer machen Frauen gegenüber oft zotige Bemerkungen, schauen und pfeifen ihnen auf der Straße nach. Und Grapschen in vollen Bussen und U-Bahnen gehört leider zum schlechten Ton. In vielen Unternehmen gehört es zudem quasi zur Einstellungsvoraussetzung, dass sich Sekretärinnen als Geliebte ihres Chefs hergeben. Nur äußert selten erheben Frauen gegen diese Formen der sexuellen Belästigung die Stimme.

Würde einer Journalistin in Mexiko passieren, was der "Stern"-Reporterin offensichtlich widerfuhr, wäre das keine Nachricht wert in Mexiko – und das gilt vermutlich auch für den Rest der Region. Schlimmer noch: Es könnte sogar sein, dass sich Reporterinnen durch diese Form der Annäherung geschmeichelt fühlten oder es sogar als Wertschätzung ansähen.

Auch in der Politik ist das Thema kaum präsent. Es gibt zwar eine staatliche „Frauenbehörde“ und Forschungszentren, aber sie kümmern sich zumeist um noch grundlegendere Themen wie Gewalt in der Familie und Gleichberechtigung im Job und im Familienalltag. Auch an diesem Punkt ist Mexiko noch sehr weit von Europa entfernt.

Von Gil Yaron, Birgit Holzer, Martin Dahms, Klaus Ehringfeld, Stefan Koch, Ulrich Krökel, Hannes Gamillscheg, Gerd Höhler und Dominik Straub

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