Wettervorhersage

Silvester im Norden wird stürmisch und mild

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Foto: Dem Norden steht ein stürmischer Jahreswechsel vor. An Nord- und Ostsee werden wohl Sturmfeuerzeuge zum Anzünden der Raketen benötigt.

Offenbach - Dem Norden steht ein stürmischer Jahreswechsel bevor. Zum Anzünden der Raketen werde an Nord- und Ostsee wohl ein Sturmfeuerzeug benötigt, kündigten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes an.

Der Südwestwind werde frisch bis stark, mitunter auch in Sturmböen wehen. Gleichzeitig sei mit milden Temperaturen zu rechnen. So werden es im Norden unter der Wolkendecke nicht kühler als acht Grad Celsius. Auch Regenschauer seien möglich, die sich in der Neujahrsnacht vom Norden in Richtung Südosten ausbreiten.

Stürmisch bis regnerisch

In anderen Teilen Deutschlands sollte man das Haus in der Silvesternacht nur mit Schirm verlassen. „Nordwestlich einer Linie von der Uckermark bis zur Pfalz mit Regen gerechnet werden, südöstlich davon bleibt es trocken", teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Nach Einschätzung eines Meteorologen haben die Menschen im Südosten dieses Jahr die beste Sicht aufs Silvesterfeuerwerk. „Da hat man zeitweise sternenklaren Himmel, das macht sicherlich eine schöne Kulisse", sagte Stefan Bach. Dafür muss man sich im Südosten aber wärmer anziehen, denn dort sinkt die Temperatur im Laufe der Nacht auf bis zu minus vier Grad. An Neujahr weitet sich der Regen dann weiter nach Südosten aus, nur im Südosten Bayerns bleibt es noch trocken. Die Luft erwärmt sich auf Höchstwerte zwischen drei Grad im Bayerischen Wald und zehn Grad am Niederrhein.

Im neuen Jahr vielleicht Schnee

Das neue Jahr beginnt oft mit Regen, die Schauer breiten sich nach Süden aus. In der Nacht zum Mittwoch kann es teils auch in tieferen Lagen schneien. „Das ist nicht so der Wintereinbruch, wie man ihn sich klassisch vorstellt", sagte der Meteorologe. Der Schnee bleibe selten liegen, donnerstags werde man davon wohl nur noch höher in den Bergen etwas sehen. Ob es noch einmal richtig winterlich wird, können die Wetterexperten noch nicht absehen. „Der Januar ist noch lang. Chancen bestehen da sicherlich", sagte Stefan Bachvom Deutschen Wetterdienst.

dapd/dpa/mhu

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