40-köpfige Mordkommission

Spaziergänger findet Leiche in Osnabrück

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Osnabrück - Ein Spaziergänger hat in Osnabrück die Leiche eines Mannes entdeckt. Der leblose Körper habe in einem Gebüsch gelegen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Ein Spaziergänger hat am Straßenrand in Osnabrück eine Leiche im Gebüsch gefunden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochabend erklärten, gehen die Ermittler von einem Tötungsdelikt aus. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Leichnam an den Händen gefesselt. Die Polizei hat gestern eine 40-köpfige Mordkommission eingerichtet.

Nach Angaben des Osnabrücker Polizeisprechers Georg Linke hat der Spaziergänger den Toten bereits am Dienstagmittag am nördlichen Stadtrand entdeckt. „Er benachrichtigte sofort die Polizei, die den Fundort schnell absperrte“, sagte der Sprecher. „Nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand starb der Mann aufgrund von Gewalteinwirkung.“ Die Leiche wurde zur Obduktion in die Gerichtsmedizin nach Oldenburg gebracht. Die Ergebnisse der Untersuchung hätten den Verdacht eines Tötungsdeliktes bestätigt. Zur Identität des Toten und zur genauen Todesursache machte Linke keine Angaben.

Die Beamten der 40-köpfigen Mordkommission suchten gestern in den umliegenden Feldern und Wäldern nach Hinweisen. Mit großem Aufwand versuchten die Ermittler so viele Spuren wie mögliche zu sichern. Dabei kam im Stadtteil Peye auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der Aufnahmen vom Fundort der Leiche aus der Luft machte. Offenbar ist die Fundstelle nicht der Tatort. „Wir gehen nicht unbedingt davon aus, dass der Fundort zugleich der Tatort ist“, sagte Polizeisprecher Linke. Auch nach Angaben von Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer wurde der leblose Körper nach der Tat wahrscheinlich in dem Gebüsch abgelegt.

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