Offshore-Windparks

Eon startet Erdverkabelung im Raum Göttingen

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Nach der Demontage der bisherigen 2,6 Kilometer langen Hochspannungs-Freileitung soll der Strom im Raum Göttingen künftig unterirdisch fließen.

Göttingen/Kasse - Der Anschluss von Offshore-Windparks stockt - doch alle Investitionen in erneuerbare Energien nutzen wenig, wenn der Strom nicht bundesweit verteilt werden kann. Können Erdkabel wie in Göttingen den Widerstand gegen oberirdische Riesenleitungen beim Netzausbau entspannen?

Der Energiekonzern Eon gibt am Mittwoch den Startschuss für ein neues Erdkabel im Raum Göttingen. Nach der Demontage der bisherigen 2,6 Kilometer langen Hochspannungs-Freileitung soll der Strom dort künftig unterirdisch fließen.

Zum Anschluss eines Güterverkehrszentrums erwartet Eon- Manager Armin Schülbe unter anderem Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD).

Die Eon Mitte AG mit Sitz in Kassel und die Göttinger Gesellschaft für Wirtschafts- und Stadtentwicklung (GWG) investierten nach eigenen Angaben 2,2 Millionen Euro in das Projekt.

dpa

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