Wesermarsch

Streit um Storchenzentrum endet vor Gericht

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Berne - Wird das Storchenzentrum Wesermarsch erweitert? Das entscheidet am Dienstag das niedersächsische Oberverwaltungsgericht. Der Landkreis hatte die geforderte Baugenehmigung verweigert. In der Station werden verletzte und verwaiste Störche aufgepäppelt.

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht will am Dienstag (10.15 Uhr) über ein kleines Besucherzentrum und zusätzliche Parkplätze für die Storchenpflegestation Wesermarsch entscheiden. Der Besitzer fordert eine Baugenehmigung für die Umnutzung eines bereits vorhandenen Raumes. Der Landkreis hatte das abgelehnt und vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg im Wesentlichen Recht bekommen. Der Kreis hält zudem die Zufahrtstraße für unzureichend, den Besucherverkehr mit Bussen aufzunehmen. Seit Gründung der Auffang- und Pflegestation 1992 sind dort mehrere hundert verwaiste oder verletzte Störche aufgezogen und wieder ausgewildert worden. In der Region brüten jedes Jahr über 50 Paare, damit gilt Berne als storchenreichste Gemeinde Niedersachsens.

dpa

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