Verunglückte Mutprobe

Student bleibt in steinerner Vagina stecken

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Foto: Aus Jux stieg ein Student in eine steinerne Vagina – und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Tübingen - 22 Feuerwehrleute mussten in Baden-Württemberg ausrücken, um einen amerikanischen Austauschstudenten aus einer steinernen Vagina zu befreien. Der junge Mann war aus Jux in das Kunstwerk gestiegen.

Es war eine Mutprobe, doch dann blieb der Austauschstudent in der steinernen Vagina stecken. Erst die Feuerwehr konnte den jungen Mann aus dem Kunstwerk befreien, wie ein Sprecher sagte. Dafür hievten die Einsatzkräfte den Feststeckenden hoch, damit er seinen verkeilten Fuß herausziehen konnte. Die Skulptur des Künstlers Fernando de la Jara steht nach Angaben des „Schwäbischen Tagblatts" seit 13 Jahren auf dem Tübinger Schnarrenberg vor dem Institut für Mikrobiologie und Virologie. Gedacht sei das marmorne, einer weiblichen Scheide nachempfundene Kunstwerk als Tor zur Welt. Es habe den Namen „Chacàn", was in der Sprache der peruanischen Indios so viel heiße wie „Liebe machen".

Bei dem Mann handelt es sich laut SWR um einen Austauschstudenten aus den USA. Umstehende hätten ihm nicht helfen können und die Feuerwehr gerufen. Dort ist kein ähnlicher Vorfall bekannt, wie der Sprecher sagte. Der Kletterer sei bei dem Unfall im Hohlraum der Stein-Vulva am Freitag unverletzt geblieben. Die 120 000 Euro teure Skulptur nahm der Zeitung zufolge ebenfalls keinen Schaden. Die „Süddeutsche Zeitung" zitiert Oberbürgermeister Boris Palmer jedoch mit den Worten, er könne sich „auch unter Berücksichtigung maximaler Adoleszenzphantasien" nicht vorstellen, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. „Für eine solche Glanzleistung 22 Feuerwehrleute einsetzen zu müssen, verursacht geradezu seelische Qualen."

dpa/isc

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