Ein Jahr nach Unfall

Studenten starten keine Raketen mehr

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Braunschweig - Am 23. Juni 2014 schlug eine Rakete in einem Kinderzimmer in Leiferde ein. Seitdem ist die Zukunft der Raketenversuche an der Uni Braunschweig ungewiss. Als Konsequenz aus dem Irrflugseien von der studentischen Arbeitsgruppe keine Raketenstarts mehr durchgeführt worden, sagte am Montag die Sprecherin der Hochschule, Elisabeth Hoffmann.

"Es muss ein neuer Standort gefunden werden, der weit genug von allen Wohngebieten entfernt ist und gleichzeitig nicht bewaldet ist." Das sei im dicht besiedelten Deutschland nicht einfach. Denkbar sei eventuell ein militärisches Sperrgebiet, sagte die Sprecherin. Die Forschungsrakete von Studenten der Technischen Uni Braunschweig war vor einem Jahr über einem Wohngebiet im Kreis Gifhorn abgestürzt und hatte dort ein Kinderzimmer verwüstet. Verletzt wurde aber niemand.

dpa

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