Unglücksfähre „Sewol“

Taucher stirbt bei Bergungsarbeiten

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Foto: Anderthalb Monate nach dem Fährunglück in Südkorea ist ein zweiter Taucher bei den Bergungsarbeiten am Wrack des Schiffs ums Leben gekommen.

Seoul - Das Fährunglück in Südkorea hat ein weiteres Todesopfer gefordert: Ein Taucher ist bei den Bergungsarbeiten am Wrack des Schiffs ums Leben gekommen. Es ist bereits der zweite Taucher, der sein Leben während der Arbeit am Schiff verlor.

Anderthalb Monate nach dem Fährunglück in Südkorea ist ein zweiter Taucher bei den Bergungsarbeiten am Wrack des Schiffs ums Leben gekommen. Der Taucher habe über Atemprobleme geklagt, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag. Er habe Fenster am Wrack des untergegangenen Schiffs herausgeschnitten. Bereits am 6. Mai war ein Bergungstaucher ums Leben gekommen. Die Fähre „Sewol“ war am 16. April mit 476 Menschen an Bord vor der Südwestküste Südkoreas gekentert. Mindestens 288 Menschen kamen ums Leben. Noch immer gelten 16 Insassen als vermisst.

dpa

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