Bluttat in Bremener Parkhaus

Todesschütze weiterhin auf der Flucht

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Zwei Tage nach der Bluttat in Bremen ist der Schütze aus dem Parkhaus noch immer auf der Flucht.

Bremen - Der gewaltsame Tod eines Reiseveranstalters bleibt rätselhaft. Vom Täter fehlt jede Spur. Seine Identiät ist nach wie vor unbekannt. Wieso er den Geschäftsmann in einem Bremer Parkhaus erschoss, ist ebenso unklar.

Nach tödlichen Schüssen auf einen Reisekaufmann in einem Bremer Parkhaus ist der Täter weiterhin auf der Flucht. Die Polizei fahndet bundesweit nach dem etwa 19 bis 25 Jahre alten Verdächtigen. Es hätten sich bereits viele Zeugen gemeldet, sagte ein Polizeisprecher am Montag. „Es sind ein paar gute Hinweise dabei.“ Die Identität und Aufenthaltsort des Todesschützes seien aber nicht bekannt.

Der junge Mann soll den Reiseveranstalter am Samstagnachmittag in dem Parkhaus in der Innenstadt aus nächster Nähe niedergeschossen haben. Der 46-Jährige starb später im Krankenhaus. Er war noch kurze Zeit ansprechbar und konnte sagen, dass er den Täter nicht kenne. Dieser war, nachdem er die Schüsse abgefeuert hatte, zu Fuß geflüchtet.

Mehrere Zeugen hatten die Tat beobachtet. Außerdem filmten Überwachungskameras den jungen Mann, als er das Parkhaus betrat und wieder verließ. Mit diesen Bildern sucht die 15-köpfige Mordkommissionen jetzt nach ihm. Wieso er den Geschäftsmann tötete, ist nach wie vor unklar. Möglicherweise wollte er diesen ausrauben. Der 46-Jährige hatte viel Geld und teure Einkäufe bei sich. Auch einen Auftragsmord oder eine Beziehungstat schließen die Fahnder nicht aus. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte der Polizeisprecher.

Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung soll das Opfer Kaffeefahrten organisiert haben. Dazu wollte der Polizeisprecher keine Angaben machen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes.

dpa/r.

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