Krebspatientin

Todkranke Brittany Maynard nimmt sich das Leben

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Foto: Das Privatfoto zeigt die todkranke Brittany Maynard mit ihrem Hund Ende vergangenen Jahres.

Washington - Sie hatte ihren Suizid öffentlich geplant – nun hat Brittany Maynard ihre Ankündigung wahr gemacht und sich das Leben genommen. Dafür war sie nach Oregon gezogen, denn hier ist Sterbehilfe erlaubt.

Die an einem unheilbaren Gehirntumor erkrankte US-Amerikanerin Brittany Maynard hat sich das Leben genommen. Sie habe wie angekündigt am Samstag ein Beruhigungsmittel in todbringender Dosis eingenommen, teilte der Sterbehilfeverband „Compassion and Choices“ am Sonntag mit.

Sie sei „friedlich in ihrem Bett im Beisein ihrer engen Familienangehörigen und der Menschen, die sie geliebt hat“ gestorben. Maynard starb in Oregon, einem von fünf US-Bundesstaaten, in denen Ärzte schwer kranken Menschen mit geringer Lebenserwartung todbringende Mittel verschreiben dürfen.

In einer letzten Nachricht auf Facebook schrieb Maynard, sie habe sich angesichts einer tödlichen Krankheit entschlossen, in Würde zu sterben: „Dieser schreckliche Gehirntumor hat mir so viel genommen - und hätte mir noch viel mehr genommen.“ In ihren letzten Lebenswochen fand Maynard in den ganzen USA Aufmerksamkeit mit ihrer Forderung nach grundsätzlicher Legalisierung der ärztlichen Sterbehilfe. Zuletzt hatte sich sich noch einen Wunsch erfüllt und mit ihrer Familie den Grand Canyon besucht.

dpa

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