Weitere Menschen vermisst

40 Tote nach Fährunglück in Bangladesch geborgen

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Dhaka - Nach zwei Tagen ist es endlich gelungen, die in Bangladesch gesunkene Fähre aus dem Fluss zu heben. Die Zahl der Toten steigt weiter. Wie viele Menschen noch vermisst werden, ist weiter unklar.

Die Zahl der Toten beim Fährunglück in Bangladesch ist offiziellen Angaben zufolge auf 40 gestiegen. In der Nacht sei es den Rettungskräften gelungen, das vor zwei Tagen gesunkene Schiff „MV Miraz“ aus dem Fluss zu heben, teilten die Behörden am Samstag mit. Zuvor waren unter anderem wegen der starken Strömung des Meghna zwei Versuche gescheitert, das Wrack zu bergen. Die Zeitung „Daily Star“ berichtete von 52 Toten.

Dutzende geborgene Leichen, unter ihnen auch Kinder, wurden den Angehörigen übergeben. Wie viele Menschen noch vermisst werden, ist aber weiterhin unklar. Die Suche werde fortgesetzt, sagte der Verwaltungschef des Distrikts Munshiganj, Saiful Hasan Badal. Bangladeschs Regierung versprach 1000 US-Dollar Entschädigung für die Familien der Opfer.

Am Ufer des Flusses warteten Hunderte verzweifelte Angehörige. Genaue Angaben zur Passagierzahl fehlen, weil die Betreiberfirma darüber keine Liste geführt hatte. Vermutlich waren mehr als 200 Menschen an Bord, ausgelegt war die doppelstöckige Fähre aber nur für 122. Den Angaben zufolge hatten etwa 100 Passagiere ans Ufer schwimmen können.

Die Fähre war am Donnerstag auf dem Weg von Dhaka nach Shariatpur, als sie in dem Hunderte Meter breiten Fluss rund 40 Kilometer südlich von Dhaka während eines Gewitters umkippte und sank.

dpa

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