Schwere Regenfälle

65 Tote bei Überschwemmungen in Nordindien

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Bei den Wassermassen durch die Monsun-Regenfälle sind bisher 65 Menschen um Leben gekommen.

Neu Delhi - Schwere Unwetter im Norden Indiens haben mindestens 65 Menschenleben gefordert. Schwere Regenfälle lösten im Bundesstaat Uttarakhand Überschwemmungen am Ganges und seinen Nebenflüssen aus, berichteten indische Medien am Dienstag.

Seit Sonntag starben in der Region 40 Menschen, meldete der staatliche Fernsehsender Doordashan. Die meisten Opfer kamen durch Erdrutsche und einstürzenden Häuser ums Leben. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Himachal Pradesh starben insgesamt 25 Menschen.

Die indische Armee unterstützte die Rettungsarbeiten. Mehr als 20 000 Touristen und Pilger, darunter auch Ausländer, saßen wegen überfluteter Straßen und zerstörter Brücken fest. Die Monsun-Regenfälle hatten in der Region zwei Wochen früher als üblich eingesetzt, Meteorologen sagten weitere heftige Regenfälle in den kommenden Tagen voraus.

dpa

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