Süditalien

Ein Toter und 18 Verletzte bei Zugunglück

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Foto: Bei einem Zugunglück in Italien ist der Lokführer ums Leben gekommen, 18 weitere Personen wurden verletzt.

Rom - Bei einem Zugunglück in der süditalienischen Region Apulien ist der Lokführer ums Leben gekommen. Zudem wurden 18 Fahrgäste verletzt, wie die Bahngesellschaft mitteilte.

Der Hochgeschwindigkeitszug war demnach am Montagabend nahe der Ortschaft Cisternino mit einem Lastwagen kollidiert, der trotz schließender Schranken auf den Bahnübergang fuhr und auf den Gleisen steckenblieb.

Der 26-jährige Fahrer sprang rechtzeitig aus dem Führerhaus. Er blieb unverletzt und festgenommen. Er muss sich nun unter anderem wegen Totschlags verantworten. Die Bahnstrecke konnte am Dienstag teilweise wieder freigegeben werden.

Die Behörden warfen dem Fahrer vor, grob fahrlässig gehandelt zu haben. Zudem hätte er den Unfall verhindern können, auch nachdem er mit seinem Laster liegengeblieben sei, sagte Staatsanwalt Marco Dinapoli. Wenn der 26-Jährige versucht hätte, eine der Schranken mit Gewalt zu öffnen, hätte dies Dinapoli zufolge eine rechtzeitige Notbremsung des Zuges ausgelöst.

dpa

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