Bremerhaven

Unfallstelle im Containerhafen weiter ungesichert

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Die Unfallstelle ist noch nicht gesichert.

Bremerhaven - Nach dem tragischen Unfall mit einem Containerkran im Verladehafen in Bremerhaven ist die Unglücksstelle weiterhin ungesichert. Es besteht nach wie vor die Gefahr, dass Metallteile herabstürzen können, teilte ein Sprecher der Polizei in Bremerhaven am Freitagmorgen mit.

Der Containerkran und das Schiff seien noch ineinander verkeilt. Im Laufe des Tages werde geklärt, wie der Unfallort weiter gesichert und wann mit Aufräumarbeiten und Untersuchung begonnen werden kann. Die Unglücksstelle wird weiterhin provisorisch von Schleppern gesichert. Noch ist unklar, was alles beschädigt wurde.

Der Hafen ist für den Containerverkehr komplett gesperrt. Auf der Weser dürfen Schiffe nur mit geringer Geschwindigkeit vorbeifahren, um nicht zu hohe Wellen zu schlagen. In der Nacht zum Donnerstag war ein Kranausleger einer Containerbrücke auf ein Schiff gestürzt. Ein 52-jähriger Kranführer kam bei dem Sturz aus 50 Metern Höhe ums Leben.

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