1,9 Millionen Dollar

US-Geisterstadt versteigert

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Hartford - Die Geisterstadt ist seit 16 Jahren unbewohnt und sollte einst eine Touristenattraktion werden. Daraus wurde nichts. Jetzt ist die US-Gemeinde versteigert worden. Ein gutes Geschäft für den Verkäufer.

Die Geisterstadt Johnsonville im Bundesstaat Connecticut in den USA ist für 1,9 Millionen Dollar (1,5 Mio Euro) versteigert worden. Die aus acht historischen Gebäuden bestehende Gemeinde brachte damit mehr als das Doppelte des Mindestgebots von 800 000 Dollar ein, berichtete die Lokalzeitung „Hartford Courant“. Nachdem die Immobilienfirma, die das Grundstück im Jahr 2001 kaufte, das Gebot annahm, soll der Verkauf nun innerhalb der nächsten vier Wochen abgewickelt werden, berichtete das Blatt unter Berufung auf das Immobilienunternehmen.

Die sogenannte Ghost Town ist seit 16 Jahren unbewohnt und sollte einst als viktorianisches Dorf aus dem 18. Jahrhundert wiederaufgebaut und so in eine Touristenattraktion verwandelt werden. Auch eine Nutzung als Kurort und Erholungsstätte waren im Gespräch. Doch mangels Zulauf scheiterten die Pläne. Was nun mit den 250.000 Quadratmetern Fläche geschehen soll, ist nicht bekannt. Die Firma war für eine Stellungnahme am Samstag nicht zu erreichen.

dpa

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