Gewalttat in Hildesheim

Verdächtiger stellt sich nach Facebook-Fahndung

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Die Polizei hatte bei Facebook nach dem Verdächtigen gesucht.

Hildesheim - Nach einer Facebook-Fahndung hat sich der mutmaßliche Haupttäter einer lebensbedrohlichen Prügelattacke in Hildesheim der Polizei gestellt. Dem 17-Jährigen wird vorgeworfen, einen 24-Jährigen gemeinsam mit anderen durch Tritte gegen den Kopf lebensbedrohlich verletzt zu haben.

Nach einer Facebook-Fahndung hat sich der mutmaßliche Haupttäter einer lebensbedrohlichen Prügelattacke in Hildesheim der Polizei gestellt. Einen Tag, nachdem ein Phantombild auf der Facebook-Seite der Polizei eingestellt wurde, erschien der 17-Jährige auf der Wache, teilte das Landeskriminalamt am Mittwoch mit.

Dem jungen Mann wird vorgeworfen, einen 24-Jährigen gemeinsam mit anderen durch Tritte gegen den Kopf lebensbedrohlich verletzt zu haben. Nach dem Facebook-Aufruf bekamen die Ermittler schnell viele mündliche und telefonische Hinweise, selbst aus Spanien. Auch diese Hinweise allein hätten zur Identifizierung des Hauptverdächtigen gereicht, wegen des hohen Fahndungsdrucks habe sich der Gesuchte aber selber gestellt, teilte das LKA mit.

Über die Facebook-Seite der Polizei wird zu Fahndungsaufrufen, Vermisstensuchen und Warnmeldungen auf der Homepage des LKA verlinkt. Mit dieser Vorgehensweise sollen anfängliche Datenschutzbedenken entkräftet werden. Die amerikanische Datenbank von Facebook verfügt so nicht über personenbezogene Daten und Fotos zu einer Fahndung in Deutschland.

dpa

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