Feuerwehreinsätze in Niedersachsen

16 Verletzte bei Wohnungsbränden

Salzgitter - Mehrfach mussten am Wochenende Feuerwehren in Niedersachsen zu Bränden ausrücken. Es gab 16 Verletzte, Zum Teil entstand ein hoher Schaden.

Mehr als 15 Menschen sind bei Bränden in Niedersachsen am Wochenende verletzt worden. Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Wilhelmshaven haben zwei Jugendliche am Sonntag Verbrennungen und leichte Rauchvergiftungen erlitten, beide kamen ins Krankenhaus. Der Hund der Familie starb. Nach Polizeiangaben war im Kinderzimmer aus ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Der 16 Jahre alte Sohn und sein ein Jahr jüngerer Freund wachten durch den Qualm auf und warnten die Eltern im Wohnzimmer. Die Familie konnte sich retten. Das Kinderzimmer brannte komplett aus, die darunterliegende Wohnung ist durch Löschwasser unbewohnbar.

Sieben Bewohner und sechs Feuerwehrleute wurden am Samstag bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Salzgitter verletzt. Vier Menschen kamen ins Krankenhaus. Das Feuer war aus unbekannter Ursache in einer Wohnung im Erdgeschoss ausgebrochen, diese brannte völlig aus. Ein Raub der Flammen wurde auch eine 150 Jahre alte Wohnscheune bei Uslar. Dort waren rund 50 Strohballen in Brand geraten. Nachbarn retteten ein 88 und 86 Jahre altes Ehepaar aus dem vorderen Wohnbereich des Gebäudes, beide blieben unverletzt. Der Schaden beträgt mindestens 120 000 Euro.

Dachstuhlbrand in Bergen

Etwa 40 000 Euro Schaden entstand am Samstag bei einem Feuer in Bergen. Der Brand war im Dachstuhl ausgebrochen und hatte sich auf das gesamte Gebäude ausgebreitet. Der 49 Jahre alte Eigentümer rettete sich unverletzt ins Freie, das Haus brannte komplett nieder. Die Feuerwehr konnte nur mit Mühe die Flammen löschen, da das Gebäude abseits liegt und nicht genug Wasser vorhanden war. Die Brandursache war zunächst unklar.

Beim Brand eines Einfamilienhauses in der Nacht zum Samstag in Brackel (Landkreis Harburg) wurde ein älteres Ehepaar leicht verletzt. Der 75 Jahre alte Mann und seine zwei Jahre ältere Ehefrau brachten sich selbst in Sicherheit. Das Gebäude brannte komplett nieder, die Polizei schätzt den Schaden auf rund 250 000 Euro. Vermutlich löste ein technischer Defekt den Brand aus.

Einen erheblichen Schaden hat ein Feuer in einem Metallbetrieb in Hannover am Samstag verursacht. In einem Metallbetrieb brannte Öl in einem Härteofen, die Feuerwehr ließ das Öl kontrolliert abbrennen. Brandursache soll ein überlaufendes Öl-Tauchbad gewesen sein.

dpa/frs

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