Emsland

Vogelgrippe bei 36.000 Legehennen entdeckt

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Hannover - Nach dem Nachweis einer milden Form der Vogelgrippe müssen 36.000 Legehennen im Emsland getötet werden. Ein erster Verdacht durch Betriebskontrollen habe sich durch amtliche Proben bestätigt, teilte am Donnerstag das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit.

Eine Gefahr für den Menschen bestehe bei dem Subtyp H7N7 nicht. Zur Bekämpfung der Tierseuche wird ein Sperrgebiet von einem Kilometer Radius um den Betrieb eingerichtet. Geflügel darf nicht in das Gebiet hinein- oder herausgebracht werden. Daneben laufen epidemiologische Ermittlungen, um die Ursache und weitere Kontaktbetriebe festzustellen. Tritt 21 Tage nach Reinigung und Desinfektion des Betriebes kein neuer Fall auf, können die Schutzmaßnahmen aufgehoben werden.

Zuletzt war im März in einem Putenbetrieb im Kreis Cuxhaven eine schwach ausgeprägte Variante der Vogelgrippe bekanntgeworden. Davor gab es Ausbrüche der hochpathogenen Form in den Kreisen Cloppenburg und Emsland im Jahr 2014.

lni

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