Hasselhoff nach Fahnen-„Schändung“

„Es war nur Wasser aus einer Röhre“

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Foto: Der Musiker Evil Jared Hasselhoff von der Bloodhound Gang ist für seine provozierenden Auftritte bekannt. Hier freut er sich allerdings nur über den Sieg beim „Das große ProSieben Promiboxen 2012“.

Moskau - Musiker Jared Hasselhoff (42) von der Band Bloodhound Gang hat sich für eine öffentliche „Schändung“ der ukrainischen Fahne entschuldigt. „Ich wollte niemanden kränken“, sagte der Bassist in einem Interview mit dem TV-Sender Ukraina. Dass er während eines Konzerts in Kiew auf die Fahne uriniert habe, sei bloß gespielt gewesen.

„Es war nur Wasser aus einer Röhre, und ich habe kaum getroffen.“

Die US-Band Bloodhound Gang wurde nach der Schändung einer ukrainischen Fahne mit einem fünfjährigen Einreiseverbot belegt. Auch in Moskau kam es zu einer Fahnen-„Schändung“: Während eines Konzerts in Moskau hatte sich Hasselhoff bereits eine russische Flagge durch den Schritt gezogen und den Namen von Kremlchef Wladimir Putin gerufen.

Zu den umstrittenen Aktionen war es vor einer Woche bei zwei Auftritten in der Ex-Sowjetrepublik gekommen. Als die Band danach nach Russland einreiste, untersagten ihnen die dortigen Behörden einen Auftritt und drängten sie zur sofortigen Abreise.

Unterdessen drohen Stars künftig wegen zunehmender bürokratischer Hürden einen Bogen um Russland zu machen. In einem Offenen Brief an Putin hätten Konzertagenturen des Landes gefordert, internationalen Künstlern Auftritte nicht durch Visa-Prozeduren und eine besondere Arbeitserlaubnis zu erschweren, berichtete die Zeitung „Iswestija“.

dpa/mhu

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