Beliebt wie nie

Weihnachtspostamt Himmelpfort bricht Rekord

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Foto: Mehr als 17.500 Wunschzettel erreichten den Weihnachtsmann.

Himmelpfort - 48 Tage lang haben der Weihnachtsmann und seine Helfer im Weihnachtspostamt Himmelpfort geduldig auf die Wunschzettel aus aller Welt geantwortet. Zum Schluss gab es gleich zwei Rekorde zu vermelden.

So beliebt war der Weihnachtsmann in Himmelpfort (Oberhavel) noch nie: Mit rund 294.000 Wunschzetteln aus aller Welt und fast 26.000 Besuchern hat das Weihnachtspostamt in diesem Jahr gleich zwei Rekorde gebrochen. Die meisten Briefe kamen von Kindern aus den ostdeutschen Ländern, wie die Deutsche Post am Dienstag mitteilte.

Mehr als 17.500 Wunschzettel erreichten den Weihnachtsmann aus insgesamt 78 Ländern, darunter waren erstmals auch Briefe aus Macao, Birma, Nepal und Pakistan. Am Heiligen Abend schloss der Weihnachtsmann nach 48 Tagen die Pforten seines Postamts und ging auf seine Reise zu den Kindern in aller Welt.

Sehnlichst wünschten sich viele Kinder ferngesteuerte Feuerwehrautos und Bagger - aber neben Legosteinen, Smartphones und Tablets standen auch oft Bücher auf den Wunschzetteln ganz oben. Ungewöhnlich viele Mädchen wünschten sich dieses Jahr Ritterburgen oder Piratenschiffe - während sich Jungen häufig Puppen wünschten. Dabei zeigten sich auch die Kleinen sehr kreativ, um den Weihnachtsmann ihrerseits zu überraschen: Der kleinste Wunschzettel hatte die Ausmaße einer Streichholzschachtel, der schönste war ein dreidimensionaler Papierstern. Ein kleiner Besucher aus Brandenburg spielte dem Weihnachtsmann mit seiner Geige ein Ständchen.

Der Weihnachtsmann und seine 20 Engel haben auch fast alle Briefe schon beantwortet. „Nur was gestern und heute angekommen ist, muss noch ein wenig warten“, sagte seine Sprecherin Sylvia Blesing. Kindern mit besonderen Anliegen oder großen Sorgen antwortet der Weihnachtsmann höchstselbst. Im vergangenen Jahr erreichten 292.000 Briefe das Weihnachtspostamt, rund 20.000 Besucher schauten persönlich vorbei.

dpa

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