Royaler Nachwuchs

William und Kate erwarten ihr zweites Kind

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Familienausflug nach Neuseeland: Die Familie um William, Kate und George bekommt weiteren Zuwachs.

London - Der kleine Prinz George bekommt ein Geschwisterchen: Kate, die Frau des britischen Thronfolgers Prinz William, erwartet ihr zweites Kind. Die Queen ist amused, sogar Premier David Cameron gratulierte schon – nur für die schwangere Kate hat die Veränderung auch eine Schattenseite.

Gut ein Jahr nach der Geburt des kleinen George erwarten Prinz William (32) und seine Frau Kate (32) ihr zweites Kind. Das teilte das Königshaus am Montag in London mit. Der Herzog und die Herzogin von Cambridge seien hoch erfreut, die Nachricht bekanntzugeben, sagte ein Sprecher. Queen Elizabeth II., die 88 Jahre alte Großmutter von William, und andere Mitglieder der Windsors seien entzückt. Auch Großbritanniens Premier David Cameron gratulierte. Prinz George kam am 22. Juli 2013 auf die Welt.

Wie bei der ersten Schwangerschaft leide Kate wieder an morgendlicher Übelkeit, erläuterte der Sprecher des Königshauses. Sie werde von Ärzten zu Hause im Kensington Palace behandelt. Einen ursprünglich für Montag geplanten Termin in Oxford konnte sie nicht wahrnehmen.

Die erste Schwangerschaft Kates war Anfang Dezember 2012 bekanntgeworden, nachdem die Herzogin wegen schwerer Übelkeit ins Krankenhaus musste. Prinz William ist nach seinem Vater Charles (65) die Nummer zwei in der britischen Thronfolge. Der kleine George folgt auf dem dritten Platz.

Vor fast dreieinhalb Jahren - am 29. April 2011 - heirateten William und Kate. Im Frühjahr hatte die dreiköpfige Familie ihre Anhänger in Neuseeland und Australien begeistert. Drei Wochen lang reiste sie durch die beiden Down-Under-Länder, deren Staatsoberhaupt Elizabeth II. ist. Besondere Begeisterung löste hier der kleine George aus.

Kate leidet an Übelkeit

Herzogin Kate leidet wie bei ihrer ersten Schwangerschaft unter einer schweren Form von Übelkeit. Laut Königshaus handelt es sich dabei um die Hyperemesis gravidarum, eine sehr heftige morgendliche Übelkeit. Das Schwangerschaftserbrechen könne eine zusätzliche Versorgung mit Wasser und Nährstoffen und die Behandlung mit Medikamenten erforderlich machen. Hyperemesis gravidarum tritt vor allem im frühen Stadium der Schwangerschaft auf. Eine Folge kann neben Flüssigkeitsmangel auch Gewichtsverlust sein. Auch niedriger Blutdruck, Kopfschmerzen, eine erhöhte Herzfrequenz, Lethargie und Verwirrungszustände können vorkommen.

dpa

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