Saisonauftakt auf der Zugspitze

Der Winter von seiner schönsten Seite

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Foto: Auf der Zugspitze hat am Wochenende die Wintersportsaison begonnen.

Garmisch-Partenkirchen - Der Winter zeigt sich zum Auftakt der Skisaison auf der Zugspitze von seiner besten Seite. Rund 4000 Besucher genossen am Wochenende Sonnenschein und blauen Himmel auf Deutschlands höchstem Berg.

Strahlendblauer Himmel, Sonne und 1,25 Meter Pulverschnee: Bei idealen Bedingungen für Wintersportler ist am Wochenende die Skisaison auf der Zugspitze eröffnet worden. Die Bayerische Zugspitzbahn zählte am Sonntagmittag 2000 Gäste, für das gesamte Wochenende wurde die Besucherzahl auf knapp 4000 geschätzt. „Das ist sehr gut für das erste Wochenende“, sagte eine Sprecherin. An Hochtagen kommen in der laufenden Skisaison bis zu 3500 Gäste auf die Zugspitze.

Auf dem Gletscher lagen die Temperaturen am Sonntag um die Mittagszeit bei minus acht Grad. Wer sich hinauf wagte, konnte bei dem klaren Wetter bis zu 200 Kilometer weit blicken. Ohne lange Warteschlangen starteten Skifahrer und Snowboarder mit den Liften zu ihren ersten Abfahrten. Sieben Liftanlagen sind in Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet vom ersten Adventswochenende an in Betrieb.

Zum Auftakt der Skisaison gibt es in diesem Jahr erstmals einen kleinen Weihnachtsmarkt auf 2600 Metern Höhe, wo ein Weihnachtsmann die Wintersportler begrüßt. Im vergangenen Jahr hatten Schneemangel und starker Wind den Saisonstart auf der Zugspitze verzögert. Erst Mitte Dezember war der Skibetrieb gestartet. Im Allgäu laufen bereits seit einigen Tagen die ersten Skilifte.

Für Meteorologen ist der 1. Dezember der erste Wintertag. Wetterexperten teilen das Jahr in Quartale mit ganzen Monaten ein. Der kalendarische (astronomische) Winteranfang ist am Tag der Wintersonnenwende. In diesem Jahr ist es am 21. Dezember um 18.11 Uhr MEZ so weit. Die Sonne erreicht dann den tiefsten Punkt ihrer Jahresbahn und scheint in Mitteleuropa an diesem Tag nur knapp acht Stunden - sofern es die Wolkendecke zulässt.

dpa

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