In Niedersachsen

Zahl der Studienanfänger bleibt konstant

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Foto: Die Abschaffung der Studiengebühren hat keine Auswirkungen auf die Zahl der Studienanfänger in Niedersachsen gehabt.

Hannover - Die Abschaffung der Studiengebühren hat keine Auswirkungen auf die Zahl der Studienanfänger in Niedersachsen gehabt. Befürchtungen, dass in den Jahren nach dem doppelten Abiturjahrgang 2011 die Zahl der Bewerbungen zurückgehen könnte, bestätigten sich damit nicht.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zum Start des Wintersemesters 2015/16. Ein Jahr nach Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes blieben Angebot und Nachfrage an vielen Fakultäten unverändert.

„Der Trend ist, dass die Zahlen nicht sinken“, sagte Sabine zu Klampen, Sprecherin der Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK). Befürchtungen, dass in den Jahren nach dem doppelten Abiturjahrgang 2011 die Zahl der Bewerbungen zurückgehen könnte, bestätigten sich damit nicht. „Im Prinzip ist das ein gutes Zeichen.“ An den drei HAWK-Standorten sollen wie im vergangenen Jahr rund 1500 Menschen ihr Studium beginnen.

Die gleiche Zahl an Erstsemesterstudenten wird an der Leuphana-Universität in Lüneburg erwartet. „Da gibt es bei uns relativ wenig Bewegung“, sagte Sprecher Henning Zühlsdorff. Steigende Bewerberzahlen gebe es durch den Wegfall der Gebühren in Niedersachsen aber nicht. Eine ähnliche Konstanz vermeldeten auch die Universität Osnabrück und die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

dpa

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