Nach Weihnachten

Zahlreiche Einbrüche am Wochenende in Niedersachsen

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Osnabrück/Braunschweig - Wenn es nicht gab, was man sich gewünscht hat, muss man aktiv werden - das dachten wohl Einbrecher und versorgten sich kurzerhand selbst. Zwischen Freitag und Sonntag hat es in Niedersachsen zahlreiche Einbrüche gegeben.

Da hat wohl das Christkind den Gabentisch nicht ausreichend gedeckt: Am Wochenende hat die Polizei in Niedersachsen mehr als 20 Einbrüche in Wohnungen, Wohnhäuser, Lager und Vereinsheime gemeldet. Ein Dieb verlor auf der Flucht seine Beute, andere Einbrecher hatten Appetit auf Wurst, und der Rest stockte das wohl nicht ausreichende Weihnachtsgeld auf.

Besonders großen Hunger hatten wohl Diebe in Hilter am Teutoburger Wald im Kreis Osnabrück. Sie knackten am frühen Samstagmorgen das Schloss einer Lagerhalle und gelangten so zu den Kühlräumen. Dort räumten sie die Wurstwaren raus und verschwanden, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Die Terassentür eines Wohnhauses hebelte ein Täter in Sarstedt im Kreis Hildesheim auf. Er durchsuchte am Samstagnachmittag die Wohnung eines 71 Jahre alten Mannes, teilte die Polizei mit. Dabei erbeutete er eine größer Summe Bargeld. Die genau Schadenshöhe stand zunächst noch nicht fest.

In eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Osnabrück brach ein Täter am Freitagnachmittag ein. Als der Bewohner überraschend wieder nach Hause kam, nahm der Dieb die Beine in die Hand und lief los. Dabei verlor er einen Großteil seines Diebesgutes, teilte die Polizei am Sonntag mit. Er konnte unerkannt flüchten.

In Braunschweig stahl ein Einbrecher eine Fotokamera und einen Laptop. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei drückte der Täter am Freitag ein gekipptes Küchenfenster auf und durchwühlte die Wohnung. Auch er flüchtete mit seinem Diebesgut unerkannt.

dpa

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