Pakistan

Zehn Bergsteiger am Nanga Parbat erschossen

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In Pakistan sind zehn ausländische Bergsteiger und ihr Führer im Westhimalaya von Unbekannten getötet worden.

Islamabad - In Pakistan haben islamische Extremisten zehn ausländische Bergsteiger am Fuße des Berges Nanga Parbat getötet. Fünf Ukrainer, drei Chinesen, ein Russe und ein Nepalese seien ermordet worden, teilten die Behörden am Sonntag mit.

Auch ein pakistanischer Helfer sei im Hochgebirge des Diamir Distrikts in der Region Gilgit-Baltistan ermordet worden. Eine sunnitische Extremistenorganisation bekannte sich zu dem Anschlag.

„Sie (die Ausländer) sind Ungläubige. Sie wollen dem Islam schaden und wir werden sie angreifen, wo immer wir können“, sagte ein Sprecher der schiiten-feindlichen Gruppierung Jundullah der Nachrichtenagentur dpa. Nach Angaben der Polizei drangen die Täter in Uniformen paramilitärischer Einheiten gegen Mitternacht in das Basislager ein und töteten die Bergsteiger. Die Leichen wurden in die Hauptstadt Islamabad überführt.

Pakistans Regierungschef Nawaz Sharif verurteilte den Anschlag. „Wir tun alles, um Pakistan sicher für Touristen zu machen“, teilte Sharif mit.

dpa

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