„Nemo“ legt Ostküste lahm

Zehn Tote bei Schneesturm in den USA

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Der Wintersturm "Nemo" hat die Ostküste der USA lahmgelegt.

Washington - Nach Wintersturm „Nemo“ ist die Zahl der Toten im Nordosten der USA Medienberichten zufolge auf zehn gestiegen. Ein elfähriger Junge und ein 20-jähriger Mann starben in Boston an Kohlenmonoxidvergiftungen, weil sie sich in Autos wärmen wollten, deren Auspuffe mit Schnee verstopft waren.

Bei Autounfällen auf eisglatten Straßen kamen in New Hampshire, Connecticut und New York drei Menschen ums Leben. In Danbury in Connecticut rutschte ein Mann auf seiner verschneiten Veranda aus und wurde tot gefunden. Im Bundesstaat New York verunglückte ein Mann tödlich bei einem Unfall mit seiner Räummaschine. Zwei weitere Menschen in Connecticut starben ebenfalls beim Schneeräumen und ein Mann wurde tot unter einem Haufen Schnee vor seinem Haus gefunden.

Wintersturm „Nemo“, der vor allem am Freitag und in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) gewütet hatte, ist inzwischen weitergezogen. Im Flugverkehr kann es jedoch auch am Sonntag noch zu Störungen kommen.

dpa

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