Heftiger Regen in Tiflis

Zootiere brechen nach Überschwemmung aus

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Foto: Aus Sicherheitsgründen erschossen Polizisten und Spezialkräfte mehrere Tiere.

Tiflis - Löwen, Bären, Wölfe und Nilpferde: Bei Überschwemmungen nach heftigem Regen sind aus dem Zoo der georgischen Hauptstadt Tiflis mehrere Tiere entkommen. Sie zogen durch die teilweise verwüstete Stadt, einige Tiere wurden von Sicherheitskräften erschossen. Bei dem Unwetter starben mehrere Menschen.

Aus Sicherheitsgründen erschossen Polizisten und Spezialkräfte mehrere Tiere. Bei einem Kinderkrankenhaus erlegten sie dem TV-Sender Rustawi 2 zufolge sechs Wölfe. Auch Wohnviertel wurden überflutet. Mehrere Menschen wurden von den Wassermassen mitgerissen.

Präsident Georgi Margwelaschwili sprach den Angehörigen der Toten sein Beileid aus. Alles werde rasch wieder aufgebaut, versprach er. Regierungschef Irakli Garibaschwili sagte, die Überschwemmungen hätten "großen Schaden" angerichtet.

Der Zivilschutz der Südkaukasusrepublik richtete einen Krisenstab ein. Das Innenministerium riet den Menschen in Tiflis, vorerst in ihren Wohnungen zu bleiben.

dpa

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