Selbstmordanschlag

Zwei deutsche Entwicklungshelfer im Jemen getötet

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Foto: Bei einem Anschlag im Jemen sind zwei Deutsche getötet worden.

Berlin - Bei dem Terroranschlag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind zwei deutsche und ein einheimischer Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) getötet worden. Das gab Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Donnerstagabend in Berlin bekannt.

„Ich bin zutiefst bestürzt“, sagte er vor Journalisten. Bei den GIZ-Mitarbeitern handelt es sich um Männer. Zunächst hatte es Gerüchte geben, dass eine deutsche Frau ums Leben gekommen sei.

„Die Bundesregierung verurteilt die feigen Anschläge in Sanaa auf das Schärfste“, sagte Westerwelle. Er erwarte eine schnellstmögliche Aufklärung. „Diese schrecklichen Verbrechen sind durch nichts zu rechtfertigen.“ Bei dem Selbstmordanschlag auf das Verteidigungsministerium in Sanaa sind insgesamt etwa 50 Menschen getötet worden.

dpa

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