Maschine stürzt in Waldgebiet

Zwei Tote nach Flugzeugabsturz in Holzminden

- Zwei Menschen sind beim Absturz eines Sportflugzeugs bei Holzminden ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, stürzte das Flugzeug am Dienstagabend in ein Waldgebiet. Dort fanden die Beamten auch die zwei Toten. Ihre Identität war zunächst unklar. Auch zum Unfall gab es zunächst keine weiteren Details.

Bei einem dramatischen Absturz eines einmotorigen Propellerflugzeuges im Solling sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Identität der Toten stehe zwar noch nicht fest, sagte Polizeisprecher Jens Petersen am Mittwoch. Es handele sich aber um zwei Männer. Die Leichen seien inzwischen aus einem nur schwer zugänglichen Waldstück nahe der Ortschaft Mühlenberg geborgen worden. Die rund 100 Einwohner des Dorfes im Landkreis Holzminden hatten nach Petersens Angaben großes Glück. Zeugen hätten kurz vor 21 Uhr am Dienstagabend einen Knall gehört.

Kurz darauf seien Gegenstände, die sich später als Flugzeugteile entpuppten, auf Dächer und in Gärten gekracht. Darunter habe sich auch eine Tragfläche befunden. Das Flugzeug selbst sei dann wenig später in ein nur wenige Hundert Meter vom Dorf entferntes Waldstück gestürzt. Einsatzkräfte benötigten in der Dunkelheit in dem bergigen und durch Dauerregen aufgeweichten Gelände mehr als eine Stunde, um die Absturzstelle zu finden. Dort entdeckten die Helfer auch die beiden Toten. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, sagte Petersen. Selbst Geländefahrzeuge blieben in dem tiefen Matsch immer wieder stecken. Zur Absturzursache und zum Flugzeugtyp gab es am Mittwochvormittag noch keine Angaben. Auch wo die Maschine gestartet ist und wohin sie fliegen wollte, war zunächst unbekannt. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig hatten noch in der Nacht ihre Ermittlungen aufgenommen.

dpa

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