Lkw schiebt Pkws vor sich her

Zwei Unfälle in drei Stunden

Bremen - Am Freitagvormittag ist es zu zwei folgenschweren Verkehrsunfällen auf der A1 Richtung Hamburg mit insgesamt vier Verletzten und mehreren zehntausend Euro Schaden gekommen.

Um 8.15 Uhr übersah ein 50 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Bulgarien das Stauende zwischen den Anschlussstellen Uphusen-Mahndorf und Bremer Kreuz. Er fuhr auf einen Opel auf, der in der Folge gegen die linke Schutzplanke schleuderte.

Weiterhin schob der Lkw einen Transporter auf einen Peugeot und diesen wiederum auf einen Audi.

Die Insassen im Opel, Peugeot und Transporter wurden Leicht verletzt. Die Autobahn musste für die Zeit der Unfallaufnahme für anderthalb Stunden teilweise voll gesperrt werden, in der Folge gab es etwa fünf Kilometer Stau.

Um 11.10 Uhr krachte es nur wenige Kilometer weiter. Kurz vor der Anschlussstelle Oyten prallte ein 45 Jahre alter VW-Fahrer aus Polen aus ungeklärter Ursache gegen die linke Schutzplanke. Von dort schleuderte er weiter gegen einen auf der rechten Spur fahrenden Lkw. Anschließend überschlug sich der VW mehrfach und blieb auf dem Dach liegend auf der Autobahn liegen.

Der 45-Jährige wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr besteht nicht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.

Die A1 wurde nach diesem Unfall etwa eine Stunde teilweise voll gesperrt, es gab etwa fünf Kilometer Rückstau.

dpa

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