Ultimatum eingehalten

Griechische Regierung schickt Sparprogramm ab

Athen - Die neuenSpar- und Reformvorschläge der griechischen Regierung sind bei Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem eingetroffen. Das teilte am Donnerstagabend sein Sprecher Michel Reijns über den KurzmitteilungsdienstTwittermit.

Die Vorschläge sind Voraussetzung für weitere Hilfszahlungen an das akut pleitebedrohte Griechenland. Allein im Juli ist Athen den Gläubigern 4,2 Milliarden Euro schuldig.

Die Geldgeber hatten der Athener Regierung bis Mitternacht Zeit gegeben, ihre konkreten Pläne vorzulegen. Falls die Geldgeber die Vorschläge akzeptieren, könnten sie ein neues Hilfsprogramm und eine Zwischenfinanzierung gewähren. Die griechische Regierung hat beim europäischen Rettungsfonds ESM ein drittes Hilfspaket mit drei Jahren Laufzeit beantragt.

Vorschläge sollen zunächst von Experten der drei Geldgeber-Institutionen EU-Kommission, Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF) ausgewertet werden. Am Samstag sollen sich dann die Finanzminister der 19 Staaten mit der Euro-Währung treffen. Am Sonntag kommen in Brüssel erst die Staats- und Regierungschefs der Eurozone und dann der gesamten EU zusammen.

dpa

Kommentare